PicidaeDer einfachste Weg ist meist auch der effektivste. Dies zeigt auch eine deutsch-schweizerische Künstlergruppe mit ihrem Internet-Projekt Picidae, welches in der Lage ist, mit einer einfachen aber genialen Idee die Firewall und damit die Internetzensur einiger Länder zu umgehen.

Das Prinzip

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der User gibt auf der Seite von Picidae die Domain der gewünschten Internetseite an. Die Server von Piciae, welche meist in Europa stehen, und damit uneingeschränkten und unzensierten Zugriff auf das Internet haben, erstellen ein Abbild der Seite. Dies wird dann dem User wie ein Bild im Browser angezeigt. Nur Animationen und Videos können dabei nicht übermittelt werden. Damit ist es z.B. Internetnutzern in China möglich, auf Google.com oder andere gesperrte Seiten zuzugreifen.

Gefahr

Durch die stiegende Aufmerksamkeit und Popularität des Projekts ist es eigentlich schon verwunderlich, dass die Picidae-Domain von Ländern wie China noch nicht gesperrt worden ist. Dies wäre wohl der einfachste Weg, diesem Projekt ein Ende zu setzen. Denn für die Server-Anonymität ist gesorgt, da jeder durch eine simple Konfiguration seinen Server bei Picidae eintragen lassen kann, über welchen dann Übermittlungen laufen.

Pici

Somit ist Picidae natürlich ein simples, aber effektives Projekt, welches dazubeiträgt, dass Menschen aus allen Ländern Zugriff auf ein unzensiertes und damit freies Informationsnetz haben. Jedoch steigt bei wachsender Bekanntheit auch das Risiko einer Sperrung der Seite in Ländern wie China.

 

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Kommentare

  1. 2. peter :

    @Tim: vielleicht wurden deine domains nur noch nicht benötigt… das wäre ja dann kein Problem. echt eine super aktion!

  2. 1. Tim :

    Ein Problem ist meiner Meinung nach nur die Verbreitung der Picidae-Proxy’s. Ich habe auf diversen Domains einige laufen. Allerdings hat noch keiner davon Gebrauch gemacht.

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