Woopra – Besuchertracking der Zukunft ?

Vor einigen Wochen bin ich auf die Trackingsoftware Woopra gestossen. Also habe ich mich mal zum Betatest angemeldet und das Programm ein paar Wochen lang getestet um zu schauen, ob Woopra es durchaus mit Googles Analytics aufnehmen kann. Oder ob Google Analytics beim “Gratistracking” immer noch mit Abstand das Mass aller Dinge ist.

Der erste grosse Unterschied zwischen Woopra und Google Analytics ist, dass Woopra zwar auch eine Web-basierte Statistik führt, aber die eigentliche Trackingsoftware lokal auf einem Computer installiert werden muss. Aber natürlich wird das Tracking der Besucher auch weitergeführt wenn die Software gerade nicht läuft!

Grafisch gesehen ist die Oberfläche von Woopra dann wirklich erste Sahne, wie man vielleicht auf diesem Screenshot sehen kann.


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Von den Funktionen her bietet Woopra eigentlich alles, was man von einer guten Trackingsoftware gewohnt ist: die üblichen Statistiken über Browser, Verweildauer, Ausstiegsseiten usw. alles vorhanden und alles über die Software abrufbar.

Das besondere an Woopra ist (neben der schönen Oberfläche) aber vor allem die Live-Funktion. D.h. wie viele und welche Besucher in diesem Moment sich auf meiner Seite wo bewegen, woher sie kamen und über welchen Link sie die Seite wieder verlassen. Es macht zwar Spass seine Besucher live zu verfolgen, jedoch muss man auch nach dem Sinn dieser Funktion fragen. Und da kann ich ausser dem Spass und Interesse eigentlich keine Antwort finden.


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Eine lustige Nebenfunktion des Live-Tracking ist aber die Chat-Funktion. Hier kann ich jeden Besucher meiner Seite anschreiben und bei ihm öffnet sich ein Popup und man kann sich über den Inhalt der gerade besuchten Seiten unterhalten.

Fazit

Abschliessend kann man glaube ich sagen, dass Woopra nicht wirklich die Zukunft des Besucher-Trackings ist. Die Live- und Chat-Funktion ist zwar ganz nett, bringt für grössere Seiten aber keinen Mehrwert bei der Besucherauswertung und Seitenoptimierung. Der netten Oberfläche sei aber Dank, dass ich trotzdem immer wieder gerne das Programm öffne und mir diverse Statistiken in schönem Design angucke oder interessenshalber schaue, wer sich gerade so auf meiner Seite herumtummelt! :)

[via websenat.de]


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7 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Domenic sagt:

    Ich bin ein großer Fan von Woopra und finde, dass es eine gute Alternative zu Google Analytics ist. Nach der Zukunft von Statistik-Tools zu fragen ist unpassend wie ich finde, da es einfach auf den Geschmack ankommt, welches Tool man am Liebsten verwendet. ;)

  • Kloni sagt:

    ja stimmt, das ist sicherlich die Hauptsache, wie man mit dem Tool zurecht kommt!
    Aber wenn man es versucht möglichst objektiv anzuschauen, dann muss man sagen, dass Googles Analytics noch mehr Statistiken zeigt als z.B. Woopra!
    Aber die Frage ist ja auch, ob man all die Daten wirklich braucht!
    Und um schnell einen Überblick zu bekommen ist Woopra sicher auch super…und auch noch schneller wegen der installierten Software!

  • raGgeD sagt:

    Hmm nicht schlecht, aber wieso hast deine Gesamtbesucherzahlen verschleiert =) grad wo’s interessant wird *g*

  • Kloni sagt:

    ja…sind ja eigentlich kein Geheimnis, aber ich wollte sie irgendwie doch nich soo öffentlich machen… ;)

  • Sepultura sagt:

    Bleibt das Programm kostenlos oder wird man dafür zahlen müssen?

    Es klingt schonmal sehr interessant. :)

  • Kloni sagt:

    auf der Seite steht in den FAQ folgendes:

    “Woopra is free of charge during the Beta testing phase. Both free and paid plans will be available as soon as Woopra is officially released. Enterprise editions for commercial, high traffic sites, will also be available.”

    also wird wohl gratis und kostenpflichtige Version geben. Ist die Frage, welche Funktionen dann in der Gratis-Funktion vorhanden sind…!
    aber irgendwie müssen sie ja auch Geld damit verdienen…!

  • [...] public links >> zukunft Woopra – Besuchertracking der Zukunft ? First saved by imaiden | 2 days ago Soll das die Zukunft sein? First saved by Catfood | 3 days [...]

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