7. Okt. 2008 | Kloni
Wann kommt Googles StreetView endlich in die Schweiz?
Virtuell durch die Strassen von St. Gallen fahren, das wäre doch mal was. Nicht, dass man es nicht auch “in Realität” tun könnte, nein, aber wenn in Deutschland schon Städte wie Meißen, Augsburg und Gütersloh mit den StreetView-Autos abgefahren werden, dann dürfte es doch eigentlich nicht mehr allzu lange dauern, bis die Autos auch die Schweizer Grenze durchquert haben.
Also Google: Wann macht ihr auch die Schweizer Strassen unsicher?
Bisher ist über das Projekt Google Street View in der Schweiz noch nicht viel bekannt. Sicher ist nur, dass es irgendwann auch in die Schweiz kommen soll. Erste Proteste sind dabei auch schon laut geworden.
Wie auch immer, früher oder später werden auch vor unseren Häusern solche Autos langfahren und ebenso gnadenlos wie willkürlich Bilder für die Ewigkeit und Öffentlichkeit schiessen!
Wer also in nächster Zeit Autos mit komischen Kameras auf dem Dach sieht, bitte unbedingt melden (und am besten ein Foto machen)! :)


Sei doch froh, dass der smarte Einbrecher 2.0 den Einstieg in deine Wohnung (das gut erreichbare, durch einen Baum zum Nachbar hin verdeckte, in die Jahre gekommene Fenster unten links) noch nicht bequem vom Sofa aus planen und am besten gleich noch den idealen Parkplatz dazu finden kann.
Die Bedenken bezgl. der Mißbrauchsmöglichkeiten und der beschnittenen Privatsphäre sind sehr berechtigt. Für ein bisschen Klickibunti-Spaß gibst du einen Haufen Lebensqualität auf. ;)
ja, hat sicherlich einige nachteile! für einbrecher sind die bilder vielleicht zu unaktuell, aber vielleicht versicherungen usw. könnten sich schnell, billig und unkompliziert mal ein bild machen!
aber was solls, die fotos zeigen auch nur, was sowieso schon öffentlich zugängig ist…nur halt einfacher übers internet…!
bin trotzdem mal gespannt…!
Klar zeigen die Fotos, was sowieso schon öffentlich zugänglich ist. Aber dazu musste man sich bisher eben die Mühe machen, dort hinzufahren. Und genau das ist das Problem: Die jederzeit und von überall verfügbaren, digitalen Ansammlungen von Informationen, die in nullkommanichts querverknüpft und/oder manipuliert werden können. Die hier reiben sich schon die Hände: http://www.schober.ch/site/index.php?id=144
Aufhalten läßt sich die Entwicklung sicher nicht so einfach, aber die Sensibilität für die damit verbundene Problematik sollte zumindest da sein oder gestärkt werden. Daher mein kleines Kommentärchen :)
Die Schleswig-Holsteiner werden noch nicht erfasst ;)
Ich finde, dass Street View unnötig ist, ich nutz ja auch nicht Google Earth.
Eine andere Mißbrauchsmöglichkeit wäre diese hier:
In Street View würden auch festeingebaute Blitzer fotografiert. Für die einen ist das gut und für die Stadt schlecht.
MfG
Sepultura
Also, solange keine kleinen Google-Untertassen umherschwirren und die Gegend in jedem Winkel abtasten :-)…..
Wenn es sich um öffentlich zugängliche Bereiche geht erhebe ich keinen Finger. Diese Infos sind für die Allgemeinheit mehr nützlich als schädlich.
Wo kämen wir hin wenn man alles verbieten würde was Missbräuche ermöglicht.
Da kann jeder seine Gedanken zu machen :-))
Grüsse
erde
Die Googleautos mit der 3D Camera habe ich am 6. Aug. 09 in 4147 Aesch im Dorf gesehen. 2x duchgefahren. Auch schon vor einer Woche beim Wiesenplatz in Basel. Momentan werden Streetviewdaten von BL und BS gesammelt. Hauptsächlich auf Hauptstrassen. Die 3D Camera ist hoch auf dem Dach eines PWs installiert.