23. Jan. 2009 | Kloni
Twitter + Yigg = nervende Kombination
Als frisch gebackener Twitterer konnte ich in der kurzen Zeit ja schon recht viel dem Microblogging-Dienst abgewinnen … nach den anfänglich grossen Zweifeln und der Beleidigung [...] Twitters als 140 Zeichen, die die Welt nicht braucht ! ;) Aber eines muss ich sagen geht mir zumindest, und ich denke da bin ich nicht der einzige, ziemlich auf die Nerven und gegen den Strich: Links zu Yigg! Links, deren einziges Ziel es ist, eigene Nachrichten zu pushen. Denn warum sollte man nicht gleich auf die Newsquelle verlinken, die dann sowieso meistens die eigene Seite oder der eigene Blog ist?! Und das schlimme daran: man sieht es den Links wegen Tinyurl und Co. ja noch nicht mal an, ob man gleich erst auf Yigg landet um dann erst zur eigentlichen Nachricht weiter klicken zu müssen!
Für Yigg ist die Twitter-Implementierung ja eine schöne Sache, das bringt wieder ein paar Page Impressions mehr ins Haus. Aber seinen eigenen Followern gegenüber finde ich es unzumutbar, ständig über Yigg umgeleitet zu werden … um das mal gesagt zu haben!!




Die Verbindung zwischen YiGG und Twitter ist eine Erleichterung für YiGG-Nutzer, ihre eigenen oder Nachrichten anderer YiGG Nutzer zu twittern.
Wenn man auf YiGG eine interessante Nachricht findet, kann man sie mit einem Klick twittern, da die (längere) YiGG-URL in eine Kurz-URL umgewandelt wird und somit noch genügend Raum für anderen Text lässt.
Twitter wertet YiGG mittlerweile als Applikation – das kannst an dem ” x minutes beore from YiGG” erkennen. Daran siehst Du auch, dass Du auf YiGG geleitet wirst. –> d.h. Du erkennst sehr wohl, dass Du zu YiGG kommst ;-)
Dort hast Du dann ja nicht nur die Möglichkeit, den eigentlichen Artikel zu lesen, sondern auch Kommentare anderer YiGG Nutzer dazu und – über den Button “Verwandte Nachrichten” – andre zur Nachricht passende Nachrichten.
Zuguterletzt magst Du den Satz bedenken:
There is no information overload, there is only selection failure.
Dies würde im Extremfall bedeuten, dass Du dem jenigen, der Deiner Ansicht nach zuviele YiGG Nachrichten twittert, nicht mehr folgst.
Tja, dann nutze doch bitte das schönste und wichtigste Feature von Twitter: unfollow.
Das ist das, was Twitter ausmacht – auch daher gibt’s auf Twitter kein Spam, weil “opt-in” – also nutze es und lass einfach nur die gewünschten Tweets in deine Zwitscher-Box reinkommen…
Es ist ein echtes Hobby kommt mir schon mal vor. Man meckert, dass andere Mist posten, man meckert, dass der Eine oder der Andere dies oder das tut oder nicht tut. Dabei könnte man sich das Meckern sparen und einfach nur das nicht gewollte zu ignorieren.
Es gibt ja keine Macht, die dich dazu bringen könnte, wohin zu schauen, wenn du es nicht willst. Warum dann doch hinschauen, um alleine Gründe zum Jammern zu suchen?!
Und da du selbst eigene News per Twitter pushst, wie kannst es bitte gleichzeitig kritisieren?!
Ein wenig Beständigkeit kann nicht schaden…
Danke Michael für die Erklärung!! Und wenn es der Einfachheit dient, dass man mit einem Klick bei Yigg Nachrichten twittern kann, finde ich es auch kaum schlimm und eigentlich nützlich. Und da sieht man dann ja wenigstens noch bei Twitter, dass es zu Yigg geht!
Mir gehts aber vor allem darum, dass vermehrt einzig und allein zum pushen der meist eigenen Nachrichten nur auf Yigg verwiesen wird und nicht auf die Quelle selbst…! Und das ist, Yigg in allen Ehren, für den Nutzer selber doch ziemlich umständlich!
@martinwaiss:
nur möchte ich keine Twitterer unfollowen, die eigentlich interessante und spannende Sachen schreiben und gute Diskussionen zustande kommen!
Natürlich ziwngt mich keiner, jemanden zu folgen. Genauso wie man sich nicht aufregen darf, was alles blödes im Fernsehen kommt, obwohl man es selbst konsumiert.
Nur der Umweg über Twitter müsste doch nicht sein, ausser man twittert die Nachricht vielleicht von Twitter aus selber!
Und es ist ja auch überhaupt nichts gegen Yigg. Ich nutze, wie du gemerkt hast, es ja auch gerne. Aber ich habe z.B. den Link zu diesem Artikel in Twitter nicht über Yigg umgeleitet, um vielleicht noch ein oder zwei “Pushes” zu erhalten! Und darum geht es mir! ;)
@kloni:
ich unterstütze voll und ganz deine meinung, finde es nicht wirklich okey, dass die interessierten leser über mehrere klicks erst zum gewünschten ziel kommen. zumindest mich würde das frustrieren :-D
aber jeder sollte sein eigenes ding machen. wenn man meint, man müsse über twitter seine yiggs pushen, dann soll man das auch machen. jedem sein eigenes bier :-D
glg°°
Bei einigen Sachen finde ich das ganze doch sehr informativ. Nicht immer sind die Links wirklich informativ aber ich habe darüber schon viel neues Erfahren. Also mir persönlich gefällt es sehr gut.