Bild: Babcock & Wilcox

Der Albtraum eines jeden “Atomkraft, Nein Danke”-Buttonträgers könnte schon bald wahr werden: Der Mini-Atomreaktor für Zuhause. Denn die amerikanische Firma Babcock & Wilcox möchte den sogenannten “mPower™ Reactor”, der auf eine Leistung von 125 MW kommen soll und nur jede fünf Jahre “aufgefüllt” werden muss, in Produktion geben.

Aber natürlich können auch diese Mini-Reaktoren das Problem des Atommülls nicht lösen. Dafür kann der Müll bis zu 60 Jahre intern gespeichert werden … etwa so lange, wie das Teil auch laufen soll.

Von einem möglichen Super-GAU im eigenen Keller wird auf der Firmenwebsite natürlich nicht gesprochen. Ob dieser überhaupt möglich wäre bei der Grösse, da bin ich leider überfragt.

Der Reaktor soll übrigens nach dem Prinzip des Leichtwasserreaktors, also mit ganz normalem Wasser, funktionieren. Aber die Vorstellung seinen eigenen Reaktor im Keller zu betreiben, ist doch schon sehr abenteuerlich…!

Zur Firmenwebsite (via)

Der Autor

Ich bin Andreas Dittberner - 31 Jahre alt. Ich liebe unsere Hauptstadt, in der ich wohne. Ich schreibe ab und an für den KlonBlog und betreibe die Seite aboutpixel.de und grafiker.de. Das Internet, Design & SocialMedia ist mein Leben. Neben Frau und Freunde ;)


14 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Martin sagt:

    So was musste ja irgendwann mal kommen xD
    Die Energiequelle für zu Hause. Schöne Idee, aber mit Atomkraft? Hätte da auch meine Zweifel. Vorallem wird sowas in Europa aufgrund der Sicherheitsbestimmtungen nur sehr schwer möglich sein.
    Aber von der Idee her nicht schlecht.

    mfg
    Martin

  • Kloni sagt:

    Ja, stimmt. Kann mir auch kaum vorstellen, dass es irgendwo zugelassen wird aus Sicherheitsgründen…!
    Ist halt die Frage, wieviel bei so einer Grösse überhaupt passieren kann!

  • MNOSTG sagt:

    Nun ja es wird sich schon ein Lobby-gestärkter Superreicher finden, der das ding in seine Yacht einbauen lässt. Oder in ne Villa auf seiner Privatinsel.
    Oder vileicht sogar in nen neubau eines CO2 neutralen Hochhauses in der Frankfurter Innenstadt.

  • marcO sagt:

    Die Welt ist irgendwie arg verrückt geworden wenn Sie ueberhaupt an sowas denkt .. :-/

  • Kloni sagt:

    @marcO: warum? Weil es eine so gut wie komplett CO2-freie Möglichkeit ist, Energie zu produzieren?

    Oder doch wegen dem Uran im Keller? :D

  • Toranor sagt:

    Wow. ich will so ein Teil haben !

  • Wittgenstein sagt:

    125 MW – 750 MW also
    750 Mega Watt ist nicht wenig.
    Ist eher für eine kleine Siedlung gedacht.
    Komplett mit Strassenbeleuchtung und einer Ganz-Jahres-Kirmes.

  • Simon sagt:

    WOW. Das es überhaupt so ein Teil gibt,

    Eigentlich eine schlechte Idee, wenns nicht Atomkraft wäre.

    Aber wird in Europa bestimmt nicht zugelassen.

  • Kloni sagt:

    Ja an der Zulassung wirds wohl (fast) überall scheitern! Je nach Risiko unverantwortlich, privat seinen Reaktor betreiben zu können!

  • Wittgenstein sagt:

    Endlich mal eine gute Lösung für meine private Insel.

  • Kloni sagt:

    :D so kann man es natürlich auch sehen!

  • Anonymous sagt:

    Das Teil hat garantiert keine Probleme mit einer Zulassung. Wie bei allem ist der Preis das Problem. Jeder große Satellit hat einen gefährlicheren Reaktor dabei und die sind 100% sicher – aus Kostengründen!

  • ComputerK sagt:

    Sehr Interessantes Teil. Mal angenommen es wäre in Deutschland lega, bekommt man dann auch den Ökostromtarif für das Einspeisen von Strom ins vorhandene Netz? Da rentiert es sich doch dreimal sich mal eben eine kleine Wohnung mit dicken Stromanschluss in der Stadt zu kaufen ;)

    Aus sicher der Feuerwehr wünsche ich allen Besitzer die ein solches Gerät haben viel Vergnügen. Im Falle eines Brandes oder sonstigen Problemen bei der dieses Teil sich selbstständig macht, geht da sicher kein Helfer mehr rein. Die frage ist viel mehr wie viel des Wohngebietes müssen geräumt werden?
    Ich hoffe dass jeder Besitzer ein dickes “Vorsicht Atomreaktor im Keller” Schild an der Tür haben muss.

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