Amnesty International interaktiv

Die wohl weltweit bekannteste Menschenrechts Organisation Amnesty International macht mal wieder auf sich aufmerksam. Die Organisation ist ja u.a. für ihre Guerilla Marketing  Aktionen bekannt, welche für besondere Aufmerksamkeit sorgen und auf Missstände bei der Einhaltung von Menschenrechten hinweisen sollen.

Diesmal hat man sich dem Tabuthema familiäre Gewalt angenommen und setzt auch hier auf eine neue Werbeform: An einer Bushaltestelle in Hamburg (wahrscheinlich) Berlin ist eine Werbeanzeige angebracht, welche sich je nach dem verändert, ob man sie ansieht oder wegguckt. Mit einer mit Eye-Tracking Technologie ausgestatteten Kamera zeigt die Werbung ein vermeintlich glückliche Paar … jedoch nur wenn man hinsieht. Guckt man die Werbung jedoch nicht mehr an, zeigt sie einen seine Frau schlagenden Mann.

Und damit wird die Aussage “It happens when nobody is watching!” wirklich beeindruckend vermittelt.

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6 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Martin sagt:

    Also die Idee ist echt gut um mehr Aufmerksamkeit auf ein so wichtiges Thema wie Häusliche Gewalt zu Lenken. Die interaktivität bezieht den Betrachter in das geschehen mit ein, aber leider nur wenn mehr als einer da ist ;-)
    ein betrachter alleine würde ja nur “heile welt” sehen, wenn ich das richtig verstanden hab ;-)
    aber insgesamt nicht schlecht ;-)

  • Kloni sagt:

    Ja stimmt, alleine würde man nie den anderen Teil der Werbung sehen! Das ist fast schon schade bei der tollen Idee und Umsetzung…! Hoffentlich ist es eine gtu besuchte Bushaltestelle.

    Konnte leider auch nicht herausfinden, wo genau in Hamburg sie angebracht ist.

  • karim jazon sagt:

    die bushaltestelle ist nicht in hamburg sondern in berlin am breitscheidplatz so wie das aussieht. also schon ziemlich gut besucht. soweit das in der dokumentation hervorgeht ist eine verzögerung eingebaut. von daher bekommt der betrachter schon mit was abgeht.

  • Kloni sagt:

    Ok, ja also ich habe nur Quellen gefunden, die behaupten, sie wäre in Hamburg. Hier wird sogar extra “nicht in Berlin” geschrieben (http://copyranter.blogspot.com/2009/06/high-tech-anti-domestic-violence.html)

    Aber es muss doch einen geben, der weiss, wo direkt unter einem Saturn ein “Fried Chicken”-Laden ist! :)

    Auf jeden Fall, als kleiner Nachtrag, ist die Werbung von der Marketingagentur “JUNG von MATT” in Hamburg.

  • dk sagt:

    Hey,

    also deine Quelle aus dem Kommentar beschreibt die Haltestelle auch in Berlin.

    MFG Daniel

  • Kloni sagt:

    Ja stimmt … hast recht! Leicht verwirrend, dass die eine Quelle das sagt und die andere was anderes und die dritte wieder was anderes.

    Hab den Text mal angepasst. danke euch ;)

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