Obwohl das Video nun schon fast ein Jahr alt ist, bin ich leider jetzt erst über diese geniale Kampagne von Sixt gestossen. Ähnlich wie bei den mittlerweile glaube ich verbotenen Kinowerbungen, wo ganz kurz und eigentlich nicht wahrnehmbar ein Produkt auf der Leinwand gezeigt wurde, und dieses nachher dann messbar in der Pause vermehrt gekauft worden ist, zielt diese Sixt-Kampagne auch auf die unbewusste Wahrnehmung von uns Menschen ab.

Mit Abholschildern ist man zu den Servicepoints der Flughäfen gegangen und bat dort, die Namen darauf ausrufen zu lassen. Und das waren dann so exotische Namen wie “Geddjur Karätsiggst” oder “Gotu Sikhst”, die ausgesprochen aber alle für Sixt werben.

YouTube Preview Image

Die komplette Liste der Namen und was sie wirklich bedeuten:

Geddjur Karätsiggst = Get your car at Sixt
Siggsdt Tschiebkarrs = Sixt cheap cars
Gotu Sikhst = Go to sixt
Graitoffers Adsiggst = Great offers at Sixt
Schieper Asatakksi Siggst = Cheaper as a taxi: Sixt
Räntet Sikhst = Rent at Sixt
Bedda-Denataksi Siggsdrendalcar = Better than a taxi: Sixt Rent a car

Und auch wenn man bei den Durchsagen die Werbebotschaft nicht unbedingt heraushört, unbewusst spielt sie dann vielleicht doch eine Rolle, wenn es wieder heisst, wo ich das nächste Auto mieten soll…!

Verantwortlich für diese geniale Guerilla-Aktion war die Agentur Jung von Matt/Neckar.

Der Autor

Ich bin Andreas Dittberner - 31 Jahre alt. Ich liebe unsere Hauptstadt, in der ich wohne. Ich schreibe ab und an für den KlonBlog und betreibe die Seite aboutpixel.de und grafiker.de. Das Internet, Design & SocialMedia ist mein Leben. Neben Frau und Freunde ;)


3 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Sandra sagt:

    Hallo, vielen Dank für den Artikel. Wir bemühen uns, alle Werbekampagnen auch auf unserem YouTube Kanal einzupflegen. Gerne können Sie dort auch vorbeischauen, vielleicht gibt es ja noch mehr Kampagnen zu entdecken:
    http://www.youtube.com/user/SixtAutovermietung
    Lieben Gruß, Sandra

  • Ray sagt:

    Der hat aber einen Bart!

    Ist auch nicht von einer Werbeagentur ausgetüftelt worden, sondern von zwei cleveren Scherzbolden, die sich als abholende Cabbies tarnten in Heathrow, London. Mittels Ausrufenlassen von exotischen (pakistanischen) Namen, wurde das Flughafenpersonal dazu gebracht, pornografische oder sonst wie ulkige Durchsagen zu machen, ohne es selber zu merken. Das Ganze wurde auf Tonband aufgenommen, kursierte dann jahrelang als .wav-Files im Internet. Die beiden Scherzbolde wurden strafrechtlich verfolgt und haben meines Wissens nach wie vor ‘Stadionverbot’ an Englands grösstem Flughafen.

  • Geniale #Marketing Kampange von #Sixt: Unbewusste #Werbung über die Flughafendurchsage – http://bit.ly/2AK3lB

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