Bei dieser Guerilla-Kampagne haben kreative Köpfe aber mal wieder ganze Arbeit geleistet. Werbung in Kinos … eigentlich ja nichts besonderes mehr. Entweder läuft sie ganz klassisch vor dem Film, oder sie ist als Schleichwerbung (Product Placement) in die Filme mit eingearbeitet, oder (meines Wissens eine aber bereits verbotene Methode) Produktbilder werden so kurz eingeblendet, dass man sie zwar bewusst gar nicht wahrnimmt, dafür aber unbewusst dann doch irgendwie mitbekommen hat.

Im Auftrag von Ikea hat sich die Agentur “DDB Germany” nun eine weitere Methode einfallen lassen, wie man Kinobesucher inmitten des Films mit seiner Werbung erreicht. Mit einem kleinen Projektor wurden in bestimmten Filmen, in denen Ikea-Produkte wie Regale oder Besteck zu sehen waren, die Produktbezeichnungen und Preise einfach auf die Leinwand projiziert. Neben Brad Pitt, George Clooney und Co. erschien also auf einmal ein Schriftzug, der deutlich machte, dass es sich dabei um Ikea-Artikel handelt.

Eine kreative und innovative Idee, Werbung unters Volk zu bringen, ist das auf jeden Fall. Aber mal ehrlich, mich persönlich würde das ganz schön nerven, beim Film immer irgendwelche Werbebotschaften eingeblendet zu bekommen. Wenn Ikea dafür einen Teil der Eintrittspreise übernehmen würde, ok. Aber ein echtes Filmvergnügen ist das wohl nicht mehr, wenn man nun auch mitten im Film so offensichtlich mit Werbung zugeballert wird. Die Idee ist klasse … nur bei sowas kann Werbung dann auch ganz schnell mal zu Antiwerbung werden.

(Klick zum Vergrössern)

via Adsoftheworld

Der Autor

Ich bin Andreas Dittberner - 34 Jahre alt. Ich liebe unsere Hauptstadt, in der ich wohne. Ich schreibe ab und an für den KlonBlog und betreibe die Seite aboutpixel.de und grafiker.de. Das Internet, Design & SocialMedia ist mein Leben. Neben Frau, Kind und Freunden ;)

Share Button

2 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

Dein Kommentar »

(bitte keine Keyword-Namen)

(wird geheim gehalten)