Warum wir in Restaurants oft mehr ausgeben, als gewollt

Der US-Autor William Poundstone hat sich in seinem neuen Buch damit beschäftigt, wie Restaurants uns dazu bringen, mehr Geld für das Essen da zu lassen, als wir eigentlich geplant hatten. Mit wirklich simplen Tricks schaffen es McDonald’s, Starbucks und Co. immer wieder, dass wir uns völlig irrational verhalten und zu teureren Angeboten greifen.

In einem Video, dass wohl zur Promotion des Buches dienen soll, werden einige der Tricks erklärt und angesprochen. Und vielleicht erinnert der ein oder andere sich beim nächsten Restaurant-Besuch ja an die Trick und durchschaut die Preisgestaltungen.

U.a. überlisten uns Restaurants täglich mit folgenden simplen, aber kleveren Tricks:

Die “Half-Size”-Portion

Oftmals kann man sich auf der Speisekarte zwischen einer ganzen Portion, und der halben Portion entscheiden. Dabei ist die ganze Portion jedoch längst nicht doppelt so teuer wie die halbe. Und so greifen wir dann oft zur ganzen Portion, die zwar meist viel zu gross ist, aber man damit ja vermeintlich Geld gespart hat.

“Eins aus Drei”

Nicht nur Starbucks bietet alle Kaffees in drei unterschiedlichen Grössen an. Wobei die kleinste Grösse meistens locker ausreichen würde. Aber man hat natürlich Angst, bei der kleinsten Grösse nicht auf seine Kosten zu kommen. Tendiert also oft in Richtung mittlere Grösse und damit höheren Preis, obwohl die kleinste Grösse es auch locker getan hätte.

Menus

Ähnlich wie bei den “Half-Size”-Portionen tendieren wir auch bei Menus, z.B. bei Mcdonald’s, dahin, eher mehr zu kaufen als gewollt, aber dadurch ein vermeintliches Schnäppchen gemacht zu haben. Wenn das Getränk dann eben nur minimal mehr kostet, ist man schnell bei einem ganzen Menu, das von vorneherein eigentlich gar nicht so geplant war.

Also eine Menge Tiefenpsychologie, die da in der Preisgestaltung eine Rolle spielt. Eigentlich geniale Ideen, wenn man uns damit nur nicht so leicht überlisten könnte. Das Buch “Priceless”, mit wohl noch mehr solchen Tricks und Beispielen, kommt in den nächsten Tagen auf den Markt.

Das Promotionvideo:
YouTube Preview Image

(via | Foto: rutlo)


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6 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Alper Iseri sagt:

    Super Artikel – vielen Dank :-)

  • Kloni sagt:

    @Alper: Fast als Spam erkannt worden, dein Kommentar! :D
    Aber danke ;)

  • Alper Iseri sagt:

    Ich muss mir wohl angewöhnen, längere Sätze zu schreiben, wie? *haha* Dann schreibe ich doch einfach mal einiges, damit ich nicht als Spam erkannt werde :P Reicht das denn jetzt langsam? :-)))

  • Kloni sagt:

    Haha ja perfekt! ;)
    Nein, find ich ja überhaupt nicht schlimm so kurze Kommentare. Musste nur lachen als ich dein Kommentar gesehen hab. Vom Wortlaut und allem her genauso wie die vielen Kommentaren, die täglich im Spam landen. Aber das kennst du ja mit Sicherheit auch zur Genüge ;)

  • Alper Iseri sagt:

    Ja – kommt mir bekannt vor *haha* Wobei ich ehrlich sein muss: Seitdem ich Antispam Bee von Sergej einsetze, habe ich wirklich kaum noch Spam. Vielleicht 1mal pro Woche oder so. Die wenigsten Spammer machen sich die Mühe, die Felder selber auszufüllen und lassen Bots ran. Und da hat Antispam Bee echt geholfen…

  • Kloni sagt:

    Ah, ja dann probier ich das doch auch mal aus. Hatte bisher immer nur Akismet laufen. Danke! :)

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