Für eine aktuelle Initiative von RTL haben sich Prominente mit Migrationshintergrund vor die Kamera gestellt. So z.B. Wladimir Klitschko, Sängerin Fernanda Brandao (siehe Bild), die RTL-Moderatoren Nazan Eckes, Nina Moghaddam und Kena Amoa oder “Germanys Next Topmodel” Sara. Auch die aus der Türkei stammende SPD-Politikerin Lale Akgün äußert sich im Video zum Thema Integration: “Wer glaubt, dass er ohne die deutsche Sprache in Deutschland leben kann, der betrügt sich selber. Er lebt dann nicht hier. Er ist ein Gast. Er schaut zu, wie andere leben”. Hauptziel der Kampagne soll es werden, sich als Immigrant der deutschen Sprache anzunehmen, weil sie der Schlüssel zur Integration ist. RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel rief die Kampagne ins Leben: “Ziel der aktuellen Spot-Kampagne ist es, Menschen jeden Alters davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, dass man in Deutschland die deutsche Sprache spricht und versteht. Egal, ob im Kindergarten, in der Ausbildung, im Beruf oder im alltäglichen Miteinander – ohne Verständigung geht es nicht”.
YouTube Preview ImageVideo vergrößern

(via)

Der Autor

Hi - ich bin Carina, freiberufliche Designerin aus Berlin, liebe Streetarts, Digital Art, Musik und Instagram. Seit Februar 2011 schreibe ich regelmäßig Artikel für den Klonblog.

Share Button

2 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Ralf Schulte sagt:

    Ich weiss nicht, soll ich mich totlachen über die Kampagne von RTL oder soll ich weinen? Zumindest schüttel ich mit dem Kopf!
    Wen wollen die denn mit den komplizierten Worten erreichen? Menschen, die hier leben und kein Deutsch können, jedenfalls nicht. Entweder es handelt sich um reines Marketing, was ich vermute, oder die Macher sind so selbstverliebt, dass sie nicht mehr in der “realen Welt” ansässig sind…

  • Bill Stryker sagt:

    Das sehe ich anders, Ralf Schulte. Die Bemühung um Integration wurde bei uns viel zu lange vernachlässigt bzw. fand öffentlich überhaupt nicht statt.

    Ich denke, in den 80ern, auch in den 90ern wäre eine Kampagne wie diese als rechtspopulistisch verurteilt worden. Die Intention zielt aber genau in die andere Richtung!

    Deutschland IST, und zwar schon LANGE multikulturell. Jetzt müssen wir uns die Frage stellen, wie wir als Gesellschaft das beste draus machen – dann ist es eine Chance, kein Risiko.

Dein Kommentar »

(bitte keine Keyword-Namen)

(wird geheim gehalten)