„Kung Fury“: Es lebe der 80er-Trash-Film

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Vor mehr als einem Jahr habe ich einen Trailer gesehen, der mich schier umgehauen hat. Ein übermenschlicher Kung-Fu-Polizist, Dinosaurier als Reittiere, Adolf Hitler als Kampfsportler – die zweieinhalb Minuten hatten es in Sachen Trash ordentlich in sich. Beworben wurde damit der Film „Kung Fury“ der eine Hommage an typische 80er-Jahre-Actionstreifen darstellen wollte. Nachdem der schwedische Regisseur David Sandberg im letzten Jahr per Kickstarter fast 600.000 Euro eingesammelt hat, wurde gestern „Kung Fury“ als Kurzfilm auf YouTube veröffentlicht – und den musst du gesehen haben.

Mit seinen bis fast ins Lächerliche übertriebenen Actionsequenzen, witzigen Charakteren und schmissigen One-Linern ist „Kung Fury“ einfach nur ein ganz großer Spaß. Dazu gibt es jede Menge Referenzen auf die 80er – inklusive gestörtem VHS-Bild und einem Nachspann, in dem niemand Geringeres als David Hasselhoff singt. Über 2,2 Millionen Mal wurde der Film schon angeschaut, die meisten (so wie ich) haben ihn wohl gleich mehrfach durchlaufen lassen. Schade nur, dass Sandberg nicht eine Million Dollar bekommen hat, denn sonst wäre „Kung Fury“ ein abendfüllender Film geworden.

Kung Fury is an over-the-top 80’s action comedy that was crowd funded through Kickstarter. It features Kung Fury, a Kung Fu renegade cop who travels back in time to kill his Nemesis, Hitler. The film features nazis, dinosaurs, vikings and cheesy one-liners.

The campaign that was launched in December 2013 was backed by more than 17 000 people who together gave more than $630 000.



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