UPDATE: „1.000 Gestalten“ protestieren für ein menschliches Miteinander vor dem G20-Gipfel in Hamburg


UPDATE: Die ersten Live-Videos sind bei Facebook zu finden. Wenn sich am 7. und 8. Juli Staats- und Firmenchefs zum G20-Gipfel treffen, gerät die Stadt Hamburg aus den Fugen. Staus und andere Verkehrsbehinderungen werden dazu beitragen, dass sich ein Großteil der Hamburger wünscht, das Gipfeltreffen würde erst gar nicht stattfinden. Gleichzeitig nehmen Kreative den Ausnahmezustand und auch die mediale Aufmerksamkeit zum Anlass, alternativen Gesprächsstoff anzubieten. Kreativer Protest definiert sich dabei nicht nur im „Ich bin dagegen“, sondern liefert selbst Vorschläge, wie es anders ablaufen könnte.


Eine der geplanten Protestaktionen ist das Projekt „1.000 Gestalten“, das bereits im Vorhinein, am 5. Juli, in Hamburg über die Bühne laufen soll. Mehrere hundert (vielleicht werden es auch wirklich tausend?) in Anzug und Lehm gekleidete Menschen werden ein verstörendes Bild in der Hamburger Innenstadt liefern. Bereits jetzt treten vereinzelt zombie-artige Figuren auf, die stark an die grauen Herren von Michael Endes „Momo“ erinnern.

Plötzlich offenbart sich jedoch eine Veränderung, die von einem Einzigen ausgeht und wie durch einen Dominoeffekt um sich greift. Es braucht nur einen Menschen, der einen anderen Weg einschlägt und schon existiert der lebende Beweis, dass es auch anders geht – menschlicher. Wir sollten diese Macht nicht unterschätzen.

Mehr Infos zur Aktion, an der Du auch selbst teilnehmen kannst, findest Du auf der Website.

 

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