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Wir haben einen Sprachkurs von Rosetta Stone ausprobiert

Verschiedenes - 21. Mai. 2014 // 1 Kommentar

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Wir haben mal wieder was getestet, aber heute ist es mal etwas ganz anderes, nämlich ein Sprachkurs. Für alle, die auch schon längst mal wieder eine neue Sprache lernen wollten, könnte das auf jeden Fall interessant sein. Und zwar geht es um die Sprachkurse von Rosetta Stone. Ich hatte zwar vorher schonmal den Namen gehört, wusste aber nicht, welche Art von Kurs dahintersteckt und wurde sehr positiv überrascht!

Ich hab vor über 10 Jahren schonmal einen Japanischkurs gemacht. Ganz normal mit Lehrbuch und Vokabelnlernen und wie man das auch aus der Schule kennt. Natürlich hab ich inzwischen wieder alles vergessen und fand es superspannend, nochmal einen neuen Kurs ganz von Anfang zu beginnen.

Rosetta Stone bietet komplette Kurse zum Kaufen an oder als Onlinekurs. Ich hab den Onlinekurs ausprobiert. Generell kann man sich dabei zwischen 6 und 12 Monaten entscheiden und hat in dieser Zeit Zugriff auf den kompletten Kursinhalt. Zusätzlich gibt es auch eine Online-Community mit anderen Lernern, Live-Konversationstrainings und Apps, mit denen man den Kurs auch unterwegs nutzen kann.

Ich wusste ja gar nicht, was mich erwartet und war sehr überrascht. Der Kurs war nicht etwa wie im Lehrbuch und erklärt einem irgendwas, vielmehr wird man direkt in die neue Sprache reingeschmissen. Das muss man sich ein bisschen wie ein Spiel vorstellen. Man sieht Bilder von Menschen, die irgendwas machen. Darüber steht dann Text und eine Stimme liest ihn vor. Durch die Bilder und die unterschiedlichen Kombinationen erschließt man sich von selbst, was die Sachen bedeuten und wundert sich, wie schnell man selbst Dinge auf Bildern benennen kann. So geht das immer weiter, die Sachen wiederholen sich unheimlich oft und dabei kommen immer wieder neue Sachen hinzu.

Dabei wechseln sich unterschiedliche Übungen ab. Sie ähneln sich alle sehr, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte, zum Beispiel Grammatik, Vokabeln, Lesen, Schreiben, Verstehen und sowas. Dass man direkt in der neuen Sprache auch selbst Sätze vorlesen oder ergänzen muss, klingt vielleicht erstmal schwierig, aber man traut sich alleine da tatsächlich mehr zu als vielleicht in einem realen Kurs mit anderen Leuten, die einen anstarren.

Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt sehr angenehm. Am Anfang braucht man natürlich ein bisschen, um sich an das ganze System zu gewöhnen. Aber wenn man erstmal weiß, wie die Übungen ablaufen, funktioniert das sehr gut und es macht vor allem Spaß. Es ist tatsächlich ein bisschen wie ein Spiel. Als Kind hätte ich das sicher auch total gern gemacht.

Die einzelnen Lessons sind so sortiert, dass auch später immer wieder frühere Sachen wiederholt werden, damit man sie langfristiger lernt. Dabei ist der Kurs sehr benutzerfreundlich gestaltet. Bestimmte Einstellungen zu finden kann allerdings schwierig werden, ich hab anfangs erfolglos nach meinen Sound-Einstellungen gesucht. Außerdem findet man auf der Kursseite keinen Link zum Support, der ist nur von der Hauptwebseite zu finden.

Die App habe ich natürlich auch ausprobiert und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass sie eher was fürs iPad ist, denn auf dem iPhone war mir die Schrift zu klein, zumindest die japanische. Die Kurs-App ist sehr schön gemacht und hat die gleichen Lessons wie auf der Webseite. Dann gibt es noch den TOTALe Companian, das ist eine App, mit der man den Stoff noch zusätzlich üben kann.

Insgesamt kann ich diese Kurse wirklich empfehlen, denn sie fühlen sich mehr wie ein Spiel an als wie lernen. Man muss auch nichts mitschreiben oder Vokabeln pauken oder so. Besonders die Leute, die gerne mal so Logikrätsel oder Puzzle machen, werden diese Art von Kurs zu schätzen wissen. Es gibt eine ganze Reihe von Sprachen zur Auswahl, guckt euch einfach mal auf der Homepage um, da gibt es auch eine Demo zum Ausprobieren!



Juli Kolbe

Ich bin Juli und wohne in Berlin. Ich liebe Musik, Mode, Filme, Netflix-Serien, leckeres Essen und Tokyo. Außerdem surfe ich leidenschaftlich durchs Netz.


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