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KlonBlog im Test: Die kompakten Soundsysteme Mu-so und Mu-so Qb von Naim

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Gadgets Wir testen - 3. Feb. 2017 // Kommentare


Es ist gar nicht mal so lange her, da kannten nur ausgesprochene HiFi-Freaks die Produkte des britischen Herstellers Naim. Zwar war das Unternehmen als eines der ersten mit einem Player für hochwertiges Streaming auf dem Markt, aber da die Preise dafür bei 2.000 Euro begannen, waren sie für Einsteiger eher mäßig geeignet. Das hat sich mit Mu-so allerdings geändert. Und dankenswerterweise durften wir die beiden Wireless-Musiksysteme Mu-so und Mu-so Qb ausführlich testen.

Schon auf den ersten Blick macht die Mu-so einen hochwertigen Eindruck. Das Design des 63 Zentimeter breiten und zwölf Zentimeter hohen Kastens ist einfach und klar: Er steht auf einem durchsichtigen Fuß, seine Front ist geschwungen, und die Oberseite besteht aus hochwertigem Aluminium. Auffällig, aber alles andere als störend ist das runde Bedienelement oben links. Kein Wunder, dass Naim für das Design der Mu-so im Jahr 2015 einen Red Dot Design Award gewonnen hat.


Im Inneren des hübschen Kastens schlummern gleich sechs Lautsprecher und ebenso viele Verstärker, die speziell für die Mu-so entwickelt wurden und eine Leistung von 450 Watt abrufen. Und diese Power bekommt man auch gleich zu spüren: Die Bässe trommeln von der Unterseite des Geräts aus, und sowohl die Mitteltöne als auch die Höhen kommen ganz deutlich zum Ausdruck. Ich war wirklich beeindruckt, als ich die Mu-so zum ersten Mal hören durfte, und die Faszination ließ auch nach mehreren Stunden nicht nach. Das handliche System bringt es tatsächlich zustande, einen ganzen Raum mit kraftvollem Klang zu füllen. Umso erstaunlich ist das, wenn du bedenkst, wie zweifelhaft der Sound von so manchem kabellosen Soundsystem ist.

Sehen lassen können sich auch die Möglichkeiten, mit denen du über die Mu-so Musik hören kannst. Via Bluetooth verbindet sich das Gerät mit jedem Smartphone – außer dem iPhone. Doch keine Sorge: Mit Apples Telefon funktioniert das Streaming auch reibungslos, da AirPlay direkt integriert ist. Neben Bluetooth sind auch Verbindungen per WLAN und Ethernet möglich, wodurch du praktisch jeden Streaming-Dienst über die Mu-so nutzen kannst, den es gibt. Du kannst aber auch deine eigene Musik auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte kopieren und diese an den entsprechenden Anschluss im Soundsystem stecken. Praktischerweise kannst du über den USB-Anschluss auch gleich dein Smartphone oder deinen Tablet-Computer mit Strom versorgen. Und zu guter Letzt ist die Mu-so auch als Audio-Center für TV-Geräte, Set-Top-Boxen und Konsolen nutzbar, weil sie über einen analogen und einen optisch-digitalen Anschluss verfügt.

Das bereits erwähnte Bedienelement auf der Oberseite ist nur eine der Möglichkeiten, über die du das Gerät steuern kannst. Mitgeliefert wird eine Fernbedienung, außerdem stellt Naim eine eigene App bereit, mit der du die Mu-so konfigurieren, zwischen deinen liebsten Web-Radios auswählen und noch allerhand andere Einstellungen vornehmen kannst. Auch sehr praktisch ist die folgende Funktion: Du kannst mehrere Mu-so-Geräte kabellos über WLAN oder per Ethernet miteinander verbinden und dadurch snychron Musik abspielen lassen. Wenn du also in deinen eigenen vier Wänden von einem Raum zum anderen gehst, hörst du in jedem den gleichen Song – in der gleichen überzeugenden Qualität.


Und damit komme ich auch zum zweiten Gerät, das wir zum Testen bekommen haben: die Mu-so Qb. Die unterscheidet sich von ihrer großen Schwester vor allem durch ihre Form, ist sie doch ein Würfel mit einer Kantenlänge von rund 21 Zentimetern. Auch der besticht durch seine feine und zugleich durchdachte Optik. Es ruht ebenfalls auf einem transparenten Sockel und ist mehrheitlich mit Stoff überzogen, um einen raumgreifenden Klang zu gewährleisten. Das runde Bedienteil befindet sich bei der Mu-so Qb ebenfalls auf der Oberseite, durch ihre Form macht sie sich auch sehr gut in einem Regal.


Im Gehäuse der Mu-so Qb sind jeweils fünf Lautsprecher und Verstärker untergebracht, die von 300 Watt betrieben werden. Ansonsten bietet sie die gleichen Funktionen wie das große Pendant: Das Streaming ist über Bluetooth, WLAN, Ethernet-Kabel, AirPlay und USB-Anschluss möglich, bedient wird das Gerät per Fernbedienung, App oder über das eingebaute Bedienelement. Glasklar ist auch bei der Mu-so Qb der Klang, der das Herz eines jeden Musikkenners höher schlagen lässt. Auch hier hat es mich gleichzeitig erstaunt und erfreut, wie voll der Sound aus der kleinen Kiste doch klingt und wie raumgreifend er wirkt. Sowohl die Mu-so als auch die Mu-so Qb verfügen über zwei verschiedene EQ-Einstellungen, die den Klang optimierten – abhängig davon, ob du das Soundsystem mitten im Zimmer oder an einer Wand stehen hast.

Interessant ist, dass Naim in die Mu-so auch Elemente seines profesionellen, aber auch extrem hochpreisigen Verstärkers Statement verbaut, darunter etwa das Bedienelement. Umso verwunderlicher ist es angesichts dessen, dass sowohl die Mu-so als auch die Mu-so Qb einen verhältnismäßig moderaten Preis haben. Im Online-Shop kostet die Mu-so derzeit rund 1.150 Euro, die Mu-so Qb liegt bei etwa 800 Euro. Betrachtet man den überragenden Sound, die vielen Möglichkeiten der Konnektivität und der Bedienung – und nicht zu vergessen: die überaus ansehnliche Optik –, dann ist der Preis meiner Meinung nach durchaus im Rahmen. Wenn du also Musik-Fan bist und dich nicht mit durchschnittlichem Sound zufriedengeben willst, dann solltest du dir die Mu-so-Reihe von Naim mal genauer anschauen.



Fotos Copyright by Naim / KlonBlog.com
Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Naim

Andreas Dittberner

Ich bin Andreas Dittberner - 37 Jahre alt. Ich liebe unsere Hauptstadt, in der ich wohne. Ich betreibe den KlonBlog und jedes Thema geht durch meine Hände. Das Internet, Design & SocialMedia sind mein Leben. Neben Frau, Kinder und Freunden ;)


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