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KlonBlog auf Tour: Mit Jaguar beim diesjährigen Oldtimer-Grand-Prix

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KlonBlog auf Tour - 10. Sep. 2017 von Martin // Kommentare

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Der diesjährige Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring stand bei Jaguar ganz im Zeichen zweier Legenden aus den 50er und 80er Jahren. Der Jaguar XKSS wurde nach über 50 Jahren wiedergeboren, während der Jaguar XJ220 seinen 25. Geburtstag feiert. Schon im letzten Jahr durften wir beim Grand-Prix dabei sein, wie ihr hier nachlesen könnt, und auch dieses Mal hat es sich wieder richtig gelohnt! Auf dem Programm standen Passenger-Drive mit den beiden Autos sowie Workshops zum Thema Jaguar Land Rover Classic. Los ging es am Freitag vor dem Grand-Prix auf dem Flughafen Mendig, wo uns jeweils ein Jaguar XKSS und ein XJ220 zur Verfügung standen.

Der XKSS ist quasi der erste Supersportwagen der Welt. Als er 1957 auf die Welt kam, waren knapp 300 PS aus einem 6-Zylinder mit 3.8 l mehr als üppig. Durch sein geringes Gewicht von unter 900 kg war der Wagen auch für heutige Verhältnisse gut motorisiert. Wie ich am eigenen Leib erfahren konnte, fühlen sich von null auf hundert in unter 5 Sekunden und ein Top-Speed von 230 km/h in einem so kleinen und leichten Auto immer noch sehr schnell an. Untermalt wird das sportliche Verhalten von einem wirklich sehr beeindruckenden Motorsound. Man hat das Gefühl, der Auspuff fehlt. Aber nein, der Auspuff ist vorhanden und sitzt genau neben dem Beifahrer, also neben mir. In Kombination mit der kleinen Frontscheibe, über die man fast drüberschauen kann, hat man ein wirklich intensives Fahrerlebnis. Ich hatte das Gefühl, ich sitze im Motor und nicht dahinter.

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Viel interessanter als die Technik ist aber die Geschichte des Autos. Gebaut wurden nur 25 Stück, die hauptsächlich für den Export in die USA gedacht waren. Leider wurden bei einem Werks-Brand 1957 neun dieser Fahrzeuge zerstört. 60 Jahre später entschied man bei Jaguar Classic, dass diese Fahrzeuge wieder gebaut werden sollen. Die neun „fehlenden“ Exemplare werden aktuell nach Originalplänen und in hochqualifizierter Handarbeit neu aufgebaut, nicht ganz uneigennützig natürlich. Jedes dieser Fahrzeuge wird für eine Million Pfund an ausgewählte Jaguar-Sammler verkauft.

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Gefertigt wird der XKSS im neu errichteten Hauptsitz „Classic Works“ der Jaguar Land Rover Classic in Coventry. Dort stehen auf 14.000 m² Fläche bis zu 120 Mitarbeiter bereit. Diese sind natürlich nicht nur für den Bau der XKSS zuständig, sondern bieten einen Rundum-Service für alle Jaguar und Land Rover Oldtimer. Classic Works ist darüber hinaus auch die Heimat für die über 500 Fahrzeuge starke Klassikersammlung von Jaguar Land Rover. Sie ist ein lebendiger Querschnitt durch die britische Automobilgeschichte und eine unschätzbar wertvolle Referenz für Restaurierungen.

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Am Nachmittag ging es dann mit dem XJ220 weiter. Dieser nur 275 mal verkaufte Supersportler aus dem Jahre 1992 kam mir sofort bekannt vor. Hatte ich dieses Auto als Matchbox? Oder waren es die Autokarten? Ich weiß es nicht mehr, aber mit seinen 350 km/h Top-Speed wäre er sicher einer der Trümpfe in jenem Spiel der frühen Neunziger. Namensgeber für den XJ220 ist genau dieser Top-Speed von 220 Meilen pro Stunden. Erreicht wurde dieser Rekord auf einem Oval in Nardo in Süditalien und hielt den XJ200 damit bis 1999 im Guinness Buch der Rekorde als „schnellster jemals gemessener Serienwagen“. Die Landebahn das Flughafens reicht dafür leider nicht aus, aber für mich war der Kurven-Speed des Sportwagens mindestens genauso beeindruckend. Der 2 m breite und über 5 m lange Renner liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Fahrbahn.

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Als Motor sollte ursprünglich ein V12 mit 6.2 Litern zum Einsatz kommen, der alle vier Räder antreibt. Dieses Konzept stieß jedoch bei der Serienfertigung an Grenzen, die zum damaligen Zeitpunkt nicht zu lösen waren. Daher entschied man sich dafür, einen 3.5 l V6-Rennmotor mit Bi-Turbo-Aufladung in Kombination mit einem reinen Heckantrieb zu verbauen. Meiner Meinung nach eine gute Entscheidung, die der Spritzigkeit und Fahrbarkeit des Sportwagens zu Gute kommt.

Als der XJ220 im Jahr 1992 von Prinzessin Diana der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, lag der Preis bei satten 400.000 Pfund, etwa 1 Million D-Mark. Leider folgte in den Jahren darauf eine Wirtschaftskrise, sodass nicht alle der geplanten 350 Stück verkauft werden konnten, der Preis fiel dann bis auf ein Tief von etwa 150.000 €. Aktuell steigen die Preise wieder und liegen etwa auf dem Niveau des Neupreises, Tendenz steigend. Außerdem hat Classic Works einen eigenen Bereich mit maßgeschneiderten Servicewerkzeugen für den XJ220 eingerichtet. In ihm sind zum Teil Techniker tätig, die schon bei der Entwicklung des 350 km/h schnellen Supersportwagens dabei waren. Einer weiteren positiven Entwicklung steht also nichts im Wege!

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Um das Potenzial des Sportwagens weiterhin ausschöpfen zu können, arbeitet Jaguar eng mit dem Reifenhersteller Pirelli zusammen. Dieser hatte schon vor 25 Jahren die originale Bereifung entwickelt und bietet auch aktuell wieder Hochleistungsreifen, mit denen der XJ220 über 320 km/h fahren kann.

Am nächsten Tag ging es dann zum Oldtimer-Grand-Prix auf den Nürburgring. Leider funkte uns der Wettergott dazwischen. Aber trotz einer arktischen Kälte von 15 Grad und Regen war der Nürburgring voll mit Autos und Menschen. Es gab sogar Oldtimerfans, die ihre heißgeliebten Schätze bei diesem Sauwetter rausholten und über den GP-Kurs jagten. Darunter waren wieder die DTM-Wagen der frühen 80er Jahre, die immer noch einen Höllenlärm machen, sowie einige Formalwagen aus den frühen 60er Jahren.

Im Jaguar Village ganz vorn, quasi auf der Poleposition, stand der brandneue XF Sportbreak, der erste Kombi von Jaguar, seitdem der XJ (x250) vor zwei Jahren auslief. Der XF Sportbreak bietet bis zu 1700 l Laderaum, ein riesiges Panorama-Glasdach sowie eine neue Gestensteuerung für die Heckklappe und die Sonnenblende des Schiebedachs. Ansonsten hat der Kombi natürlich alles, was die Limousine auch hat, inklusive der ‚schnellen’ und geschwungenen Silhouette.

Noch schöner und interessanter war in meinen Augen der neue Land Rover Velar. Der Velar ist in meinen Augen der schönste Land Rover, den es aktuell gibt. Und das nicht nur von außen, sondern vor allem von innen. Der Velar hat ein komplett neues hochauflösendes virtuelles Tacho und ein weiteres Touch-Display in der Mittelkonsole. Über dieses kann man direkt auf die Fahrzeug-Funktionen wie Klimaanlage, Fahrmodis oder Sitzeinstellungen zugreifen. Diese sind optisch sehr ansprechend dargestellt und sollen später sogar individualisiert werden können. Jaguar kann im Premiumbereich nicht nur mithalten, sondern auch eigene Akzente setzen. Dass trifft allerdings auch auf die Preise zu. Der ausgestellte Velar hat einen Grundpreis von gerade mal 56.000 €, die Sonderausstattung an Bord ist aber ungefähr noch mal genauso teuer.

Das Facelift vom F-Type ist ebenfalls schön anzusehen. Nicht nur die Optik hat sich verändert (es gibt jetzt endlich Voll-LED-Scheinwerferm, die wirklich ziemlich cool aussehen), sondern auch mehr Leistung. Der V6 bringt jetzt bis zu 400 PS.

Trotz der widrigen Bedingungen war es wieder ein sehr schönes Event von Jaguar, bei dem wir viel gelernt haben und eine Menge Spaß hatten. Vielen Dank für die Einladung!

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