Eric Holubow erkundet die Ruinen eines alten Hotels

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Junge Junge, was zwischen diesen Mauern für aufregende Sachen passiert sein müssen, welch spannende Persönlichkeiten dort herumflanierten, was für interessante Gespräche geführt wurden … Als eine Hyatt-Filiale sollte das „Purple Hotel“ 1961 eröffnet werden. Ein großer Brand durchkreuzte diesen Plan, doch wurde das Purple 1962 dann mit nur kurzer Verzögerung mit neuem Ballhaus, Konferenzräumen, Outdoor-Pool und einem Restaurant offiziell eröffnet. Der architektonische Stil lässt beim Gründungsdatum keinen Zweifel zu.

Das Hotel war über Jahrzehnte schwer beliebt. Und doch: Obwohl das Purple Hotel im beschaulichen Lincolnwood mal glamourös und gut besucht war, wurden 2007 die Türen für immer geschlossen. Das mittlerweile baufällige Hotel reizte niemanden mehr. Den Verfall des geschichtsträchtigen Hauses hat Eric Holubow dokumentiert. Es ist die Passion des US-amerikanischen Fotografen, verlassene und vergessene Orte aufzusuchen und dem Zauber von einst die Realität von heute entgegenzusetzen. Sehr eindrucksvoll, wie wir finden.







Copyright by Eric Holubow (via)

2 Kommentare

  1. Gigantische Bilder, die für Gänsehaut sorgen. Man kann den Glanz vergangener Tage noch regelrecht erkennen. Warum wurde das Hotel geschlossen, wenn es früher so beliebt gewesen war?

    Viele Grüße

    Marco

  2. Aus Wikipedia – da steht alles weitere: »Das Purple Hotel wurde auf Anordnung der Behörden im Januar 2007 aufgrund von Verstößen gegen die Gesundheitsvorschriften geschlossen. Eine Inspektion durch das Rathaus hatte ergeben, dass in 208 von 225 überprüften Zimmern Schimmelpilzbefall vorhanden war, außerdem waren die Fenster unsicher, das Dach undicht, und es gab Probleme mit der Sprinkleranlage. […] Das Hotel wurde am 27. August 2013 abgerissen, vier Wochen nach der Aufnahme als Denkmal in das National Register.«

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