Telmo Miel schaffen zauberhafte Mural-Welten voller Kinder und Tiere

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In eine märchenhafte Welt entführen dich die beiden niederländischen Street Artists Telmo Pieper und Miel Krutzmann, die gemeinsam das Unternehmen Telmo Miel führen. Mit wiederkehrenden Elementen wie Kleinkindern, Tieren und Totenschädeln füllen sie ihre Murals mit zauberhaften Geschichten oder einfach nur wunderschönen Bildern. Da freundet sich dann etwa ein kleiner Junge mit einer riesigen Ente an oder ein Junge bewundert einen winzigen Elefanten, der an einem Luftballon durch die Gegend fliegt.

„Erschaffer zeitgenössischer Kunst“ nennen sich der 25-jährige Telmo und der 31-jährige Miel, die beide schon seit früher Kindheit an ihren kreativen Fähigkeiten arbeiten. Im Jahr 2007 trafen sie in der Willem de Kooning Academie in Rotterdam erstmals aufeinander – und beschlossen schnell, gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Telmo ist dabei der Grafiker, der die Murals konzipiert, und der an der Graffiti-Dose erprobte Miel bringt die Ideen schließlich an die Wand.


















Copyright by Telmo Pieper und Miel Krutzmann (via)

3 Kommentare

  1. Nichts davon baut auf, wenn man es anschaut, schade, die Bilder machen eher einen leeren und bedrückenden Eindruck, wer braucht das denn! Unser Alltag braucht Aufmunterung, sozusagen etwas für die Seele.

  2. Technische Umsetzung top und auch sehr kreativ. Was mir jedoch fehlt sind die Fröhlichkeit und Energie, die Kinder und Tiere ausstrahlen und die wir an ihnen so lieben, die uns positiv berühren. Die Seele wurde hier herausgelöst durch dekonstruktivistische Verfremdung, die Bilder wollen mit ihrer teilweise aggressiven Gestaltung um jeden Preis beachtet werden. Für eine Kunstausstellung völlig ok, ich möchte so etwas jedoch nicht gezwungenermaßen an Hausfassaden sehen müssen. Kinder und Tiere sind im Spiel ganz bei sich selbst, das fasziniert uns Erwachsene gerade so und sollte meiner Meinung nach in diesem Kontext in seiner Unschuld, seinem friedlichen oder aktiv fröhlichen Zustand bestehen bleiben.

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