Keow Wee Loong macht Fotos in der Sperrzone um Fukushima

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Als es im März 2011 im Kernkraftwerk von Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam, errichtete die japanische Regierung eine Sperrzone im Umkreis von 30 Kilometern um das Kraftwerk. Fünf Jahre lang hielten sich kaum Menschen in diesen Bereich auf. Kürzlich ist es dem malaysischen Fotografen Keow Wee Loong aber gelungen, die Sperrzone zu betreten und spektakuläre Bilder zu machen. Denn im Gegensatz zu Tschernobyl wurden die Orte um Fukushima nicht geplündert.

So gibt es auf Loongs Fotos Supermarktregale zu sehen, in denen seit Jahren unberührte Waren stehen. Im Waschsalon liegt die Wäsche noch in den Waschmaschinen, weil die Menschen so abrupt die Stadt verlassen mussten, und an den Wänden hängen noch die Kalender vom März 2011. Loong berichtet, dass seine Augen brannten, als er in der kontaminierten Zone unterwegs war, und dass er ständig einen chemischen Geruch in der Nase hatte.















Copyright by Keow Wee Loong (via)

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