40 Jahre später: Rares Ferrari-Sammlerstück taucht in japanischer Scheune auf


Seltene Fundstücke gibt es in der Welt der Automobilsammler immer mal wieder, doch wenn ein Rassepferd als letztes seiner Art auftaucht, bekommt der Ausdruck „rar“ eine ganz andere Bedeutung. Der kürzlich in einer japanischen Scheune aufgetauchte Ferrari 365 GTB/4 ist nämlich einzigartig. Scheinbar in Vergessenheit geraten, staubte das rote Wunder über den Großteil der letzten vierzig Jahre ein.

Seine Blüte erlebte das Gefährt von 1969 bis in die späten 1970er Jahre, als insgesamt 1.200 GTB/4 Daytonas gefertigt wurden. Fünf davon als Aluminiumleichtgewichte für die Rennstrecke – bis auf eins: das hier gezeigte Exemplar. Es versteht sich als straßentaugliches Konzeptfahrzeug im Rennfahrzeug-Look.

Das Chassis Nummer 12653 hat 36.000 Kilometer auf dem Buckel und ist vor der Übersiedlung nach Japan durch drei unterschiedliche Hände in Italien gegangen. Einmal in Japan angekommen, wollte Makoto Takai den Markenwagen nicht mehr aus den Händen geben. Das hat sich nun jedoch geändert: Im September wird der rote Motorprotz in Maranello zur Leggenda e Passione zur Auktion stehen. Alle Originalteile sowie die schwarze Echtlederpolsterung sind im Originalzustand. Bis der Ferrari unter den Hammer kommt, wird er aber sicher noch mal aufpoliert, damit seine natürliche Schönheit gekonnt zur Geltung kommt.











(via)

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