#AdobeHiddenTreasures: Geschichte schreiben und mit den Schriften der Bauhaus-Künstler gewinnen

Nur 14 Jahre, von 1919 bis 1933, war das Bauhaus aktiv. Doch das Wirken, zunächst in Weimar, dann in Dessau und schließlich für nur kurze Zeit in Berlin, sollte Designer des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägen. Aus der Designschule stammen die Entwürfe zum legendären Freischwinger und die Pläne zu minimalistischen Bungalows, wie wir sie heute auf der ganzen Welt finden. Die Gestalter und Architekten vom Bauhaus folgten dabei dem Leitsatz „weniger ist mehr“, um eine neue Formensprache zu kreieren. Designlieblinge, die in Serie hergestellt werden können, ohne dabei im Blick zurück hängenzubleiben, sollten entwickelt werden. Denn in der Moderne konnte auf den ornamentalen Historizismus getrost verzichtet werden.

Verborgene Schriften der Bauhaus-Meister. Zu neuem Leben erweckt für Sie.“

Doch 1932 beschließt der von der Nationalsozialistischen Partei dominierte Dessauer Gemeinderat die Auflösung der Bauhaus-Schule in Dessau. Nur ein Jahr später wird die Einrichtung in Berlin mit wiederkehrenden Hausdurchsuchungen, Versiegelungen der Räume und Festnahmen von Studenten in die Knie gezwungen. Einige Bauhaus-Künstler gehen ins Ausland. Viele Werke bleiben nach der Schließung des Bauhauses unvollendet.

Doch in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau hat Adobe einige von ihnen vervollständigt. Gemeint sind die minimalistischen Schriften von Meisterdesignern wie Xanti Schawinsky, Joost Schmidt, Carl Marx, Alfred Arndt und Reinhold Rossig. Das Team des renommierten Schriftgestalters Erik Spiekermann hat das Projekt zum bevorstehenden 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum bei der Digitalisierung der Schriften unterstützt, denn „Schrift ist für die Kultur wie für uns die Luft zum Atmen. Ohne das Geschriebene gäbe es keine Kultur.“

Hidden Treasures – Lost Typography from the Bauhaus Masters | Adobe Creative Cloud

Wie bereits im letzten Jahr, als zehntausende Menschen die Pinsel von Edvard Munch heruntergeladen haben, um sich vom alten Meister inspirieren lassen, überlässt Adobe auch in diesem Jahr den Gestaltungsfreudigen die Federführung. In den kommenden Monaten sind Künstler und Designer dazu aufgerufen, den Schriftsätzen der Bauhaus-Meisterdesigner neues Leben einzuhauchen. In fünf Wettbewerben können sie sich kreativ austoben. Los geht’s mit einem Logo-Wettbewerb.

Nach fast 100 Jahren wurden typografische Skizzen und bisher unveröffentlichte Buchstabenfragmente der legendären Bauhaus Hochschule für Design wiederentdeckt – eine unschätzbare Quelle der Inspiration für die heutige Designer-Generation. Erik Spiekermann, einer der renommiertesten Typografen, hat zusammen mit einer internationalen Gruppe junger Designer fünf Schriftsätze rekonstruiert und digitalisiert. Zwei davon (bald mehr!) sind bereits exklusiv für Creative Cloud-Abonnenten verfügbar.“

In Adobe-Livestreams erfährst du vom 12. bis zum 14. Juni unter anderem von Erik Spiekermann persönlich, was du mit den Schriften so alles anstellen kannst. Ab sofort stehen die typografischen Werke von Xanti Schawinsky („Xants“) und Joost Schmidt („Joschmi“) zum Download bereit. Weitere werden folgen. Creative Cloud erhältst du noch bis zum Sonntag, 17. Juni 2018, zum Sonderpreis von 35,69 € (inkl. MwSt.) statt 59,49 € pro Monat.


Die kreativsten Beiträge der Creative-Cloud-Nutzer haben die Chance auf einen exklusiven und bezahlten Besuch der Stiftung Bauhaus Dessau und viele weitere Preise. Ein Blick auf die Schriftsätze lohnt sich jedoch bereits allein aus historischen Gründen. Denn wo wäre modernes Design und unser Schriftbild heute ohne das kreative Zutun vom Bauhaus?


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Adobe

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