aKNITomy – Anatomisch korrekt gestrickte Tierleichen

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Stickerei kommt doch zu Weihnachten immer gut oder? In meiner Schulzeit wurde es mir zum Glück erspart, aber es werden wohl tatsächlich noch Kleintiere im Biologie-Unterricht seziert. Dass Schüler sich aber durchaus tierleidfrei und trotzdem anschaulich das Wissen über die Anatomie von Fröschen und Mäusen aneignen können, zeigt Emily Stoneking. Die passionierte Strickliesel aus Vermont hat das Label „aKNITomy“ erfunden: Gestrickte Frosch- und Mäusekörper können hier in kleinste Teile zerlegt werden.

Wie bei den echten Forschungsobjekten finden sich in den Wollkörpern Innereien wie Herz, Magen und Darm, die Emily realitätsgetreu nachempfunden hat. Im Strickkeller der Künstlerin, die hauptberuflich Deutsch und Geschichte studiert, finden sich noch einige andere Leichen, so können auch Fledermäuse und Schweine (hoffentlich nur maßstabsgetreu) einer Autopsie unterzogen werden.

Auf Etsy gibt’s sowohl fertige Werke als auch DIY-Kits und Strickvorlagen im PDF-Format. Übrigens weiß ich nicht, ob die entsprechenden Behörden schon darauf aufmerksam geworden sind, aber ich meine, sogar ein Alien in ihrem Repertoire entdeckt zu haben.

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