Alle Menschen werden Brüder – am Leipziger Hauptbahnhof

Man kann ja durchaus vieles über die Telekom sagen … aber Werbspost produzieren können sie, das muss man ihnen einfach lassen. Nach u.a. der tollen Werbung in Tilt-Shift Technik nun eine Art Flash-Mob Werbung am Leipziger Hauptbahnhof.

Ziemlich genau 20 Jahre nach dem Mauerfall singen die Menschen dort als „Chor ohne Grenzen“ „Ode an die Freude“ (oder besser bekannt als „Freude schöner Götterfunken) von Beethoven. Und mittendrin der britische Sänger Paul Potts. Das ganze läuft unter dem Werbemotto: „Grenzen gab’s gestern“, unter dem die Telekom schon so einige Spots veröffentlicht hat. Dieser soll jedoch den Höhepunkt darstellen. Und damit natürlich auch die Emotionalität des Mauerfalls ein bisschen für Marketingzwecke nutzen.

Paul Potts – telekom grenzen gab's gestern

Was in dem Spot möglichst als spontan inszeniert erscheinen soll, entpuppt sich in dem folgenden Making-Of als hochaufwändiger Werbeclip mit unzähligen Kameras, die jede Reaktion der Menschen festhalten, und in dem die Leute den Text des Liedes sogar an einer riesigen Videowand ablesen können.

Das Ergebnis muss ich aber sagen, kann sich wieder einmal sehen lassen. Das Gedenken an den Mauerfall, das hymnenartige Lied und die Reaktionen der Menschen in dem Bahnhof … da haben die Macher wirklich ganze Arbeit geleistet!

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