Andreas Brueckl zeigt uns nachträgliche Farbkorrektur für L’Oréal-Spot

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Menschen wie Andreas Brueckl sind heutzutage nicht mehr aus der Werbung wegzudenken. Er ist Colorist bzw. Color Grading Artist und damit für die Farbkorrektur bei Filmen und TV-Spots zuständig. Wir dürfen jetzt mal ganz exklusiv hinter die Kulissen und Andreas bei der Arbeit an einem Beauty-Spot zuschauen. In knapp 3 Minuten zeigt er uns im Schnelldurchlauf, wie Kontraste, der Hintergrund und kleine Details angepasst werden. Und damit das neue Licht realistisch wirkt, muss natürlich auch am Model Hand angelegt werden. Wirklich sehr interessante Einblicke! Danke Andreas!

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http://vimeo.com/108466337

(via)

5 Kommentare

  1. Das mit der Ausleuchtung habe ich mich auch gefragt.
    Ich frage mich auch, warum man bei den Vorhängen und dem Bild wasmachen muss. Das hätte man auch vorher sauber darstellen können.

  2. Jungs :-)
    Das ist ein RAW image. Darauf kommt dann entweder eine REC709 LUT, die den Farbraum aber evtl. wieder begrenzt. Eine LUT macht Kontrast und Sättigung.
    Die einzelnen Layer macht er um Tiefe zu erschaffen und einzelne Elemente hervorzuheben. Wenn der linke Teil des Fensters zu hell oder „dreckig“ ist, dann geht der Blick sofort dahin.
    Zusätzlich bringt er noch kleine Highlights in die Haare und gleicht eine Haarsträne aus.
    Der Kameramann hat eine sehr gute Arbeit gemacht.

    Früher hat te man eigentlich nur die Möglichkeit eine Basiskorrektur und vielleicht zwei Masken zu machen. Die digitalen Systeme erlauben diese Meisterwerke.

    Er sagt ja, dass er in dem Video nicht mal die Arbeit an den Hauttönen zeigt. Stellt euch mal vor, dass das ja noch oben drauf kommt.

    Der ist ein Vollblut-colorist. Gibt leider zuwenig davon.

    Ich selbst mache VFX und in dem Video stecken schonr echt viele Überschneidungen.

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