Animationsfilm: Die tanzende Buchstabenwelt einer alten Schreibmaschine


Wenn Papier und Tinte zueinanderfinden, beginnt ein kreativer Prozess, wie er im digitalen Zeitalter unüblich geworden ist. Dabei hege ich selbst als Blogger eine ganz besondere Vorliebe für Stifte und natürlich die gute, alte Schreibmaschine. Der Prozess des Schreibens mit analogen Mitteln birgt nämlich eine besondere Herausforderung: Es gibt kein Zurück – zumindest nicht so einfach. Durch diesen Umstand entstehen ganz andere und in der Regel weniger kurzweilige Texte oder eben jede Menge Papiermüll, wie man’s nimmt.

Der US-Amerikaner Greg Condon hat den analogen Anschlägen eine animierte Liebeserklärung mit dem Kurzfilm „disillusionment of 10 point font“ gemacht. Das tanzende Letter-Schauspiel ereignet sich auf einer Smith Corona Galaxie DeLuxe, die ursprünglich Condons Vater gehörte. Den „Schreibmaschinisten“ verriet der Künstler auf Anfrage, warum er ausgerechnet mit Typen gestempelte Buchstaben in Szene setzen wollte: „Ich glaube, ich mag ganz einfach den Look einer maschingeschriebenen Seite. Ich finde den ganzen Arbeitsvorgang an sich sehr befriedigend.“



(via)

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