Arbeitslos, Minijobber oder Single in Berlin? „Ohne Vergnügen“ kann auch Spaß machen


Das Leben als Teil der Working Poor kann ganz schön hart sein. Noch härter, wenn man seinen verhassten Job am Ende auch noch verliert und so mir nichts, dir nichts in der deutschen Hauptstadt tatsächlich vor dem Nichts steht. Es gibt aber noch ganz andere Gründe als nur prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder Hartz IV, um sich einfach nur die Bettdecke über den Kopf ziehen zu wollen: Single sein zum Beispiel. Da ist man in ’ner Millionenmetropole und in der anonymen Menschenmasse soll kein Deckel für den eigenen maroden Topf vorhanden sein?

Klar, man kann sich Dinge auch einreden. Sind wir mal ehrlich: Gepflegt im Selbstmitleid baden, ja, geradezu ertrinken, kann nämlich ziemlich Spaß machen oder zumindest wohltuend wirken. Wer sich mal so richtig runterziehen lassen will – irgendwann muss es ja auch wieder bergauf gehen, oder? – klickt sich zu „Ohne Vergnügen“. Endlich erfährst Du, wie Du auch weiterhin Single bleibst und entdeckst die tristesten Seiten Berlins. Wenn die Mundwinkel erst einmal am Boden liegen, wandern sie auch wieder rauf. Also, lächle jetzt, dann hast Du’s hinter Dir.

Die Pessimistenseite ist gebührenfinanziert und versteht sich als Persiflage auf das Lifestyle-Magazin „Mit Vergnügen“ – sogar das Website-Layout hat das Browser Ballett abgekupfert. Ob das Team von „Mit Vergnügen“ darüber auch lachen kann?

Feiern, Lächeln, Brunchen – heutzutage muss man viel machen, um glücklich zu sein. Für alle, die da nicht mithalten wollen, gibt es ab heute „Ohne Vergnügen“ – Das neue Lowlifestyle Magazin für Pessimisten und prekär Beschäftigten.“

Ohne Vergnügen – Das neue Lowlifestyle Magazin

(via)

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