Arme Pariser: David Tesinsky fotografiert Obdachlose in der Stadt der Liebe

Paris ist die Stadt der Mode, der Lichter und der Liebe. Wer dort Urlaub macht, der möchte den Eiffelturm, den Louvre und Notre-Dame sehen. Als der Fotograf David Tesinsky neulich in der französischen Hauptstadt war, haben ihn die Sehenswürdigkeiten nicht interessiert. Er wollte lieber die Schattenseiten der Metropole dokumentieren und besuchte mit seiner Kamera die Orte, an denen die ärmsten Bewohner der Stadt leben.

I’m independent documentary photographer of the subcultures “people’s stories” and i’m seeking to find out controversial, unique, special or just somehow deep view about the usual or unusual social topics. Bright moments and also problematics of nowdays. Photography is a weapon and a cake for me at the same time.“ – David Tesinsky

An Bushaltestellen, unter Brücken oder direkt auf der Straße liegen sie auf ausrangierten Matratzen und versuchen, halbwegs klarzukommen. Manche von ihnen haben sogar kleine Kinder, denen die Zustände natürlich besonders zu schaffen machen. Tesinsky stammt aus Prag und hat sich darauf spezialisiert, Menschen abseits des Mainstreams zu portraitieren. So hat er schon Fotoreihen über Exorzisten in Äthiopien, Prostituierte in Thailand und Punks in Berlin gemacht. Derzeit gibt er ein Fotojournalismus-Seminar am Prague College.

















(via) Copyright David Tesinsky

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