Arno Brandlhuber baut aus einer alten Näherei eine „Antivilla“

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Wenn wir das Wort „Villa“ hören, denken wir an Prunk und Luxus. Doch was können wir uns unter einer „Antivilla“ vorstellen? So nämlich heißt das Gebäude, das der Berliner Architekt Arno Brandlhuber in Potsdam gestaltet hat. Zu DDR-Zeiten war das Haus eine Näherei. Statt es abzureißen und aufwändig ein neues hinzustellen, hat Brandlhuber einfach an dem gewerkelt, was da war. Die Fassade ist komplett erhalten, nur das alte Wellblechdach wurde durch ein simples Betondach ersetzt.

Um den bis zu fünf Meter hohen Fenstern Platz zu bieten, haben Freunde des Architekten einfach Löcher in die Mauern geschlagen – und so brachial, wie es klingt, sieht es auch aus. Auch drinnen herrscht ein kahles Gemäuer vor, das den Eindruck eines Rohbaus erweckt. Im Erdgeschoss des insgesamt 500 Quadratmeter Fläche bietenden Gebäudes befinden sich mehrere Ateliers von Künstlern, das Obergeschoss nutzt Brandlhuber als Sommerwohnung.













Copyright by Arno Brandlhuber (via)

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