„Astrocyte“: Wie lebendig kann Architektur sein?


Multitalent und Architekt Philip Beesley stellt in seinem Projekt „Astrocyte“ Chemie, künstliche Intelligenz und Klänge einander gegenüber, um der Frage nachzugehen, wie viel Leben in menschengemachten Gebilden stecken kann. Seine dreidimensionale Installation interagiert auf smarte Weise mit dem Betrachter.

Dafür werden mehrere hunderttausend Einzelteile aufeinander abgestimmt. Das Gerüst besteht aus einem durchlässigen Acryl-Meshgewebe. Hinzu kommen Leuchtelemente aus dem 3D-Drucker sowie speziell gefertigte Glasbläsereien, die dank Einschlüssen aus Öl und anderen Materialien eine ganz eigenwillige Textur aufweisen. Das responsive Design stellt Fragen nach Interaktion und Selbstreparatur in den Raum. Doch auch abseits dieser verkopften Ideen sind die Gebilde einfach nur von erstaunlicher Ästhetik – wie direkt aus einem Sci-Fi-Streifen.

Das folgende Objekt wurde letzten Oktober bei der EDIT: Expo for Design, Innovation and Technology in Toronto zur Schau gestellt. Zahlreiche weitere Projekte sowie Interviews mit dem Gestalter sind auf Vimeo abrufbar. Beesley ist Direktor der Living Architecture Systems Group und Professor an der School of Architecture an der University of Waterloo in Kanada.

Philip Beesley is a practicing visual artist, architect, and Professor in Architecture at the University of Waterloo and Professor of Digital Design and Architecture & Urbanism at the European Graduate School. Beesley’s work is widely cited in contemporary art and architecture, focused in the rapidly expanding technology and culture of responsive and interactive systems.“









(via)

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