Auf Entdeckungstour in Atlanta: Mini-Türen laden zum Staunen ein


Schon in der Antike galt das Staunen, neben der Rhetorik, als eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ein Philosoph zeit seines Lebens bewahren sollte. Mit der – zugegebenermaßen – schwindenden Bedeutung von Philosophen in unserer Zeit (Wer wären denn die Platons und Kants unserer Zeit?), sind es vor allem Künstler, die in die staunenden Fußstapfen der großen Denker treten und uns ein bisschen ins Staunen versetzen möchten. Denn nur so bleiben wir offen für Neues, lernen dazu und freuen uns über die kleinen Dinge im Leben.

Diese kleinen Dinge können zum Beispiel auch Miniaturinstallationen im öffentlichen Raum sein, wie sie Karen Anderson im Zuge von Tiny Doors ATL in der US-amerikanischen Stadt Atlanta anfertigt. Seit 2014 sind zwölf Mini-Türen als Kunst für alle eingeweiht worden – mit allem Drum und Dran, Durchschneiden des Eröffnungsbands inklusive. Das Projekt sieht sich als kreative Schnittstelle zwischen Gemeinde und Künstlern.

„I love the potential for art to build community. And I especially love how impactful that art can be when it’s free, public and accessible to everyone“, sagt die Künstlerin.

Der Türöffner zur Schnitzeljagd durch Atlanta findet sich auf der Website. Hier gibt es eine Karte, um alle Mini-Türen zu finden. Die Entdeckungstour lohnt sich, wurde doch jede Tür, wahlweise mit Aufgang, Hundeklappe, Stuckverzierung oder Vorgarten, mit ganz viel Liebe zum Detail gebastelt.







(via)

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