Aus der Vogelperspektive: Spannende Kurzdoku über das Aufwachsen

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Wenn ihr 15 Minuten eurer Zeit hergebt, könnt ihr euch die sehr interessante und berührende Kurzdoku „Growth“ gönnen. Darin geht es, wie der Titel schon verrät, um das Aufwachsen. 75 Menschen hat der Filmemacher Mishka Kornai dafür begleitet und sie von ihrer Entwicklung berichten lassen. Die Themen, die behandelt werden, sind so vielfältig wie die Protagonisten selbst. Man kann den Weisheiten kleiner Kinder lauschen, aber auch von älteren Semestern Interessantes über die Meilensteine des Lebens erfahren.

Das Besondere an dieser Arbeit ist die Perspektive, die Mishka gewählt hat. Gefilmt wurde jede Szene aus der Vogelperspektive. Man könnte meinen, man beobachte hier „von oben herab“, vielmehr nimmt man aber eine sehr objektive, unbeteiligte Stellung ein, die das Gefühl vermittelt, dass auch die gefilmten Momentaufnahmen nicht weiter durch die Kamera beeinflusst wurden und die Menschen sich „echt“ gegeben haben.

As a filmmaker, I’ve always been fascinated by overhead perspective, whether it’s the earth as seen from a satellite or cell life viewed through a microscope. Scouring the Internet for images (as one does), it struck me how similar different forms of growth are when viewed from above. Urban expansion mirrors the growth of microorganisms. The patterns of blood vessels are almost identical to the flowing forms of rivers and tributaries. Even the distribution of city lights looks just like the veins of a leaf when seen from space. That’s why I chose to shoot my new movie, Growth, in an unusual way.


(via)

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