Axel Voids Mural „Hygge“ – jenseits von dänischer Gemütlichkeit

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Als Kind einer haitianischen Mutter und eines spanischen Vaters wurde Axel Void 1986 in Miami geboren und wuchs später in Spanien auf, was zeigt, dass der gute Mann von Hause aus ein Kosmopolit ist. Auch wenn er mittlerweile wieder in Miami lebt, ist die Welt sein Zuhause, und so reist er von Land zu Land und verschönert die örtliche Urbanerie in Europa, Kanada, USA, Südamerika und Asien mit seinen faszinierenden Murals. Eines seiner neueren Werke hat uns besonders beeindruckt, es befindet sich in der Søndergade 39 im dänischen Aalborg.

Das fotorealistische Piece schmückt eine ganze Hauswand und zeigt ein männliches Gesicht, das mit Plastikfolie umwickelt ist. Verstörend ist der Schriftzug „Hygge“: Dieser Begriff beschreibt ein typisch dänisches Gefühl, das am ehesten mit Gemütlichkeit zu übersetzen ist. Man genießt seine Zeit und das Leben, mit Familie, Kerzenlicht und leckerem Essen. Eigentlich. Denn natürlich steht diese Definition Axels Mural absolut entgegen und hinterlässt so ein makabres, nachhaltiges Gefühl im Betrachter.




(via)

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