Bedeutung von Design in der Online-Branche

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Die Online-Branche umfasst Berufsprofile wie den Web-Entwickler, den Online Marketing Manager, den Web Administrator, aber auch den Webdesigner. Letzteres ist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung in Deutschland und kann daher von jedermann mit entsprechender Qualifikation als Berufsbezeichnung geführt werden und ist nicht an das Ablegen einer festen Prüfung gekoppelt.

Der Volksmund stellt sich unter einem Webdesigner meist jemanden vor, der eine Homepage schöner macht und dafür sorgt, dass diese ansprechend auf die Kunden und Besucher wirkt. Man meint, ein solcher Designer kümmert sich um die kreative Gestaltung des Auftritts. Dass dem nicht ganz so ist, soll im Folgenden gezeigt werden.

Design contra Usability – Schönheit alleine zählt nicht

Das Wort „Design“ könnte man im Deutschen mit dem Begriff „Gestaltung“ übersetzen, was den Kern der Sache ziemlich genau trifft. Denn bei diesem Beruf geht es hauptsächlich darum, sich Gedanken darüber zu machen, wie man dem Ganzen eine ansprechende Form gibt ohne an Benutzerfreundlichkeit zu verlieren.

Dazu müssen Formen, Farben, die Typografie sowie die Bilder so eingesetzt werden, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt und die Oberfläche nahezu intuitiv bedienen kann. Hier kommt der Begriff der „Usability“ ins Spiel. Die Nutzerfreundlichkeit einer Webseite lässt sich nicht nur an der intuitiven Bedienung ausmachen, sondern dazu zählen ebenso die Ladegeschwindigkeit, die Orientierung und die technische Kompatibilität. Das bedeutet, das Design darf nicht einfach nur gut aussehen, denn Schönheit alleine zählt nicht, sondern es muss auch was können.

Was macht gutes Design wirklich aus?

Viele Seitenbetreiber mögen die Wichtigkeit von gutem Design unterschätzen und sich mehr auf den Aspekt der Nutzerfreundlichkeit stützen, allerdings verwechseln sie dabei Design mit Styling. Für jeden guten Designer ist Benutzerfreundlichkeit selbstverständlich, fließt automatisch in seine Arbeitsweise hinein. Die fast schon traditionelle Rivalität zwischen Design und Usability gibt es eigentlich nicht, denn dahinter liegt einfach ein Missverständnis in der Definition des Ersteren.

Ist eine Homepage nicht gut gestaltet, dann merkt der Nutzer es sofort – meist unterbewusst – innerhalb weniger Sekunden, denn so etwas fällt auf. Sei es ein schlechter Kontrast zwischen Schriftfarbe und Hintergrund, eine übermäßige Flut an Bildern und Farben oder auch nur eine zu klein gewählte Schriftart.

Ist die Internetpräsenz gut und benutzerfreundlich gestaltet, dann fällt es dem User nicht direkt auf. Denn wie so oft im Leben sind es meist die Fehler, die sich einprägen. Dennoch lohnt es sich in ein professionelles Design zu investieren, denn obwohl es nicht direkt Lob hervorruft, stützt es unbewusst eine positive Vorstellung vom Unternehmen. Durch eine professionelle Ausstrahlung wird beim Kunden und Besucher Vertrauen erweckt und bei besonders kreativen Einfällen auch neugierig gemacht. Zudem kann man sich mit einer ansprechenden Präsenz auch von der Konkurrenz abheben.

Ein gutes Design funktioniert ähnlich wie die Musik in einem Film. Sie darf die Bilder nicht dominieren, sondern hat nur eine untermalende Funktion. Doch fällt sie weg, dann merkt man erst wie wichtig sie war und wie viel sie für die Handlung getan hat. Ähnlich ist es mit dem Design. Setzt man auf reine Bedienbarkeit, dann merkt man, dass der Seite das gewisse Etwas fehlt, während bei entsprechender Gestaltung der Nutzer positiv neugierig auf alles Weitere gemacht wird.

Ein Beitrag von Flyerpilot.de

1 Kommentar

  1. Hallo,

    natürlich ist Design nicht alles, aber entscheidet nicht oft der erste Eindruck? Der Leser sieht natürlich nur das Design, wenn man aber kein Fachmann ist, dann kann man mehr auch nicht beurteilen und wenn ich mal ehrlich bin, lasse ich mich gern mal vom Aussehen leiten, auch wenn der Inhalt vielleicht interessant ist. Wenn das Bild nicht passt, verlasse ich die Seite oft sehr schnell wieder… leider.

    Aber gut, wenn es um den Webseiten Inhaber geht, so sollte der natürlich mehr wissen, um es beurteilen zu können.

    LG

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