Bei WICK ist der Eisbär los..


Was ist denn in dem neuen WICK-Werbespot los? Der Gelsenkirchener Zoo stellt seinen neuen Eisbären vor. Und das ahnungslose Publikum staunt nicht schlecht. Dabei hat es der ebenso ahnungslose Redner gar nicht so leicht. Und zum Glück kann ihm mit einem WICK-Bonbon ausgeholfen werden. Seht euch unten das Video an!

Wer sich schonmal in einer ähnlichen Situation befunden hat, der kann sogar tolle Preise gewinnen, indem er beim WICK-Gewinnspiel mitmacht.

 

Update: Der Clip ist als Video leider nicht mehr verfügbar.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung durch WICK. Vielen Dank

4 Kommentare

  1. Ganz ehrlich: Ich finde, das KlonBlog muss aufpassen, dass es sich mit solchen Beiträgen nicht zum Erfüllungsgehilfen der Werbeindustrie macht. Diese WICK-Aktion ist doch alles andere als originell, der ganze Dreh ist mehr als offensichtlich gestellt und keineswegs „echt“, wie man die Zuschauer glauben lassen will. Da gibt es wirklich sehr viel coolere Aktionen von anderen Marken, bei denen Unbeteiligte WIRKLICH überrascht wurden. Die habt ihr ja auch schon hier vorgestellt. Aber so eine Aktion wie die von WICK auch noch mit einem offensichtlich gesponserten Beitrag zu unterstützen, das finde ich irgendwie ein bisschen fragwürdig. V.a., wenn der Beitrag dann auch noch so unkritisch gehalten ist (was gesponserte Beiträge natürlich meistens an sich haben). Ich habe nichts gegen Hinweise auf gut gemachte Werbe-Aktionen (das macht ja das KlonBlog auch aus), aber dann sollten sie auch wirklich gut gemacht sein oder zumindest kritisch hinterfragt werden.

  2. Hallo Jan,

    wir haben den Artikel bewusst so unkritisch gehalten. Wir haben gehofft, das es hier einige Kommentare dazu geben wird. Und das wir uns dadrüber weiter austauschen können. Wir haben den Spot übrigens zuerst im Fernsehen gesehen und dachten das es ein Scherz ist. Ich denke das niemand wirklich glaubt, das es echt sein soll.

    Auffallen tut der Spot aber dadurch sicherlich auch. Daher hat er es auch in den Blog verdient. Aber natürlich müssen auch wir uns finanzieren und setzen deswegen auch ab und an mal bezahlte Artikel ein die uns unterstützen.

    VG
    Andreas

  3. Hallo Andreas,

    vielen Dank für die Rückmeldung! Freut mich, wenn euche eine Diskussion hierzu am Herzen liegt, dann trage ich natürlich gerne dazu bei. :-) Neben dem Spot selbst würde ich aber gerne auch über die Praxis gesponserter Blog-Beiträge diskutieren, denn ich halte den obigen Beitrag hier für einen guten Anlass.

    Also, zunächst einmal zum Spot selbst: Als ich mir den Spot angeschaut habe, konnte ich wirklich kaum fassen, wie schlecht er ist. Denn ich bin wirklich ein sehr viel höheres Niveau gewöhnt bei Spots aus KlonBlog-Posts. Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Wenn man schon eine „Versteckte Kamera“-Situation fingiert, dann sollte man sich auch bemühen, dass Ganze etwas glaubwürdiger zu machen als es hier der Fall ist. Sonst verkommt das Ganze wirklich zu einer Lach- bzw. Fremdschäm-Nummer. Die schauspielerische Leistung des Redners und der Zuschauer ist wirklich unterirdisch, man glaubt der angeblichen „Ahnungslosigkeit“ von Redner und Publikum so keine Sekunde. Wenn man das so dilettantisch angeht, dann sollte man lieber einen klassischen Werbespot produzieren, da wäre dann vermutlich deutlich weniger Fremdschäm-Faktor drin.

    Nun zum Thema gesponsorte Blog-Beiträge: Einsteigen würde ich hier gerne mit einer Frage: Warum „braucht“ ihr so etwas? Oder anders gefragt: Was müsst ihr damit finanzieren? Ich war bislang davon ausgegangen, dass eure Autoren ehrenamtlich arbeiten. Ist das nicht der Fall? Ich kann von unserem Blog (campaignwatchers.de) sagen, dass wir keine gesponsorten Beiträge brauchen, weil es bei uns auch nichts zu finanzieren gibt. Und das finde ich ehrlich gesagt auch ganz gut so. Denn gerade beim Thema Werbung bzw. Campaigning lebt und stirbt die Glaubwürdigkeit eines Blogs meiner Meinung nach damit, ob die Autoren unabhängige Beobachter sind oder bezahlte PR-Helfer. Für mich hat die Glaubwürdigkeit des KlonBlogs durch obigen Beitrag auf jeden Fall stark gelitten. Ich finde es zwar gut, dass ihr wenigstens offen dazuschreibt, dass der Beitag gesponsort ist. Aber sehr viel lieber wäre es mir gewesen, wenn ihr komplett auf diesen Beitrag verzichtet hättet. Denn auch bei gesponserten Beiträgen sollte aus meiner Sicht die Qualitätskontrolle eine wichtige Rolle spielen. Man darf doch nicht jedem miesen Spot zu einem (auch noch positiven!) Blog-Beitrag verhelfen, nur, weil die betreffende Firma ein paar Euro rüberwachsen lässt. Will heißen: Auch bei bezahlten Blog-Beiträgen kann man doch darauf achten, dass die dann wenigstens gut gemachten Spots zu einem Blog-Beitrag verhelfen (über die man vielleicht sowieso (positiv) berichtet hätte, auch ohne Bezahlung). Wenn man aber einem schlecht gemachten Spot zu einem unkritischen oder sogar positiven Blog-Beitrag verhilft, wie es in diesem Fall eben passiert ist aus meiner Sicht, dann ist für mich eine gewisse Grenze überschritten, die ein kritisches und unabhängiges Blog eigentlich nicht überschreiten sollte.

    Viele Grüße
    Jan

  4. Hallo Jan,

    eine ausführliche Antwort. Danke :)
    Es ist kein Problem, dass du uns das so deutlich sagst, wir stellen übrigens ab und an mal Spots vor, die nicht die besten oder vielleicht sogar besonders schlecht sind. Bei diesem hier haben wir eine recht neutrale Meinung. Erstens vielleicht weil wir uns damit die Taschen voll gemacht haben (muss aber auch nicht sein) und zweitens, weil wir auf mehr Reaktionen gehofft haben. Es gibt übrigens hier beim KlonBlog einige Produkte die wir bekommen haben um diese vorzustellen oder bezahlte Artikel die uns einfach unterstützen um dieses Projekt so intensiv zu betreiben. Wenn du dich genauer umsiehst, fällt dabei nicht jeder Artikel oder jeder Test positiv aus. Manche sogar recht negativ oder manchmal auch neutral weil unsere Meinungen sehr auseinander gehen. Das 8-15 Artikel am Tag nicht „ehrenamtlich“ geschrieben werden, ist bestimmt auch ersichtlich oder?

    Ich finde deine Frage sehr lustig. Warum wir so etwas brauchen, warum wir uns finanzieren müssen. Muss ich dir das jetzt echt erklären? Leben, Einkaufen, Miete, Auto, Gehalt…?! Sollte ja eigentlich fast reichen oder? Für uns ist nicht alles was es im Internet gibt immer aus Spaß und nur kostenlos. Der KlonBlog ist ein Projekt das wir mit viel Spaß betreiben, besser gesagt ICH! Aber Carina oder Julia müssen auch leben und das klappt irgendwie noch nicht von Luft und Liebe. Jetzt brauchst du nicht glauben, dass der KlonBlog das alles finanziert, das wäre auch zu schön. Dafür gibt es Projekte wie aboutpixel.de, grafiker.de oder Kundenprojekte. Aber wenn der KlonBlog doch mal 3,80€ abwirft oder wir wieder ein Produkt in den Hintern geschoben bekommen, sagen wir selten NEEEE. Wobei das auch vorkommt.

    Übrigens wollen wir auch nicht den Eindruck machen, dass wir das alles „ehrenamtlich“ Betreiben oder von Hartz IV leben und deswegen zuviel Zeit für so einen Blog haben. Oben auf der Seite gibt es ganz offensichtlich einen Menüpunkt „werben“. Da kann man nachlesen dass wir unsere Seele verkaufen, dass wir für Geld einfach alles machen…

    Aber wie gesagt, nicht alles ist immer toll was bezahlt wird. Das sieht man ganz gut in anderen Beiträgen.

    Bevor ich mir jetzt aber zum Thema „Sponsored Shit“ den Mund fusselig rede, guck am besten mal in Beiträge wie diese hier:

    http://www.fashionpuppe.com/2012/11/sponsored-shit-und-meine-50-cent-zu-diesem-thema/

    Drückt es sehr gut aus. Sehe ich genauso und auch in Zukunft wird es Beiträge geben, die vielleicht durch einen Backlink oder so finanziert sind. Und das vielleicht auch manchmal ohne Nennung das da jetzt ein bezahlter Link drin ist…

    Danke. Mach weiter und bleib sauber…
    Andreas

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