Beim japanischen Wara Art Festival werden aus Stroh Tiere


Nachdem Reis geerntet wurde, ist Reisstroh das Einzige, was noch auf dem Feld verbleibt. Normalerweise wird es als Futter für die Tiere verwendet, allerdings kann es auch anderweitig genutzt werden. Die Studenten der Kunsthochschule Musashino in Tokio zum Beispiel veranstalten jedes Jahr das Wara Art Festival. Dafür verwenden sie große Mengen Reisstroh, um daraus riesige Skulpturen von Tieren zu machen.

Wenn man den Gorilla, das Nashorn und die anderen Lebewesen so sieht, die da im Uwasekigata Park von Tokio stehen, kann man gar nicht glauben, dass sie hauptsächlich aus Stroh gemacht sind. Die Basis bildet jedoch ein stabiles Gerüst aus Holz, auf dem die Studenten die Überreste der Reisernte anbringen. Seit 2008 wird das Festival nun schon veranstaltet, dementsprechend hatte es in diesem Jahr seinen zehntes Jubiläum. Die Skulpturen blieben bis Ende Oktober stehen, danach wurden sie leider zerstört.

Five beast objects which the Musashino Art University student produced with Nishiura ward for Wara Art Festival 2017 jointly.“

わらアート制作風景 2017 Wara Art 2017 Time-lapse





Copyright by wara art matsuri (via)

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