„Better Shelter“: Eine Zusammenarbeit der IKEA Foundation mit der UNHCR


IKEA hat sich in der Vergangenheit nicht immer mit Ruhm bekleckert. Trotz allem hat sich das Möbelhaus mit der fröhlich-gelben Schrift auf blauem Grund ein kinderfreundliches, liebenswertes und vor allem hippes Image bewahrt. Seit 1982 leistet die IKEA Foundation ihren Beitrag zu einem positiven Image. Einst als Innovationsstiftung für Nachwuchsdesigner ins Leben gerufen, setzt sich die IKEA Foundation nach eigenen Angaben heute zum Beispiel gegen Kinderarbeit ein.

Ein Teil der IKEA-Gewinne fließt dafür in die Stiftung. Gemeinsam mit der UN-Organisation für Flüchtlingshilfe ist das Projekt „Better Shelter“ entstanden. In modularer Bauweise kann aus einem feuerverzinkten Stahlrahmen ein temporäres Haus aus Polymerkomponenten mit Solarpaneelen auf dem Dach als Notfallunterkunft errichtet werden. Der fertige „Better Shelter“ bietet 17,5 m2 Wohnfläche und ist abschließbar. Damit ist die Unterkunft sicherer und auch komfortabler als ein herkömmliches Zelt. Vor allem in Flüchtlingscamps, aber auch nach Naturkatastrophen werden die Modul-Häuschen eingesetzt. Wenn IKEA jetzt auch noch Zulieferer, Möbelbauer sowie Forstarbeiter anständig entlohnt und Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft bezieht, darf vielleicht auch das nächste Bücherregal ein BILLY sein. Bis dahin finde ich solche gemeinnützigen Projekte zwar lobenswert, wenn aber an anderer Ecke so radikal an Moral gespart wird und die Profite in die Schweiz verbracht werden, handelt es sich um einen – wenn auch wohltätigen – sprichwörtlichen Tropfen auf dem heißen Stein.









Building Better Shelter: 4 hours in 2 minutes

 

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