„Bikesphere“ – das lebensrettende Licht


Tagsüber eine helle, konventionelle Fahrradbeleuchtung, verwandelt sich die „Bikesphere“ im Dunkeln in einen kreativen Lebensretter. Die kleine halbrunde Vorrichtung, erst vor Kurzem von dem Reifenprofi Michelin lanciert, umgibt das Rad mit schützenden Halbkreisen in Rot.

Die Laserquelle zeichnet eine Schutzzone rund um den Fahrradfahrer. Gut für Autofahrer sichtbar, sprechen die leuchtend roten Lichtmarkierungen eine klare Sprache: Bis hierher und nicht weiter! Setzt zum Beispiel ein Auto zum Überholen an und unterschreitet den vorgeschriebenen Abstand zum Radfahrer, kann dieser leicht stürzen. Ob mit Helm oder ohne, bedeutet ein Sturz für jeden Radler akutes Lebensrisiko.

A study conducted my Michelin regarding bike safety revealed that at least one in five drivers fails to give cyclists adequate room on the road. The BikeSphere helps make it easier for drivers to see the “safe” zone around a bike and help them avoid inadvertently muscling in where they don’t belong.“

Das intelligente Kleingerät von Michelin besitzt empfindliche Sensoren, die sich auf konkrete Situation flexibel einstellen. Nähert sich ein Auto, wird das Licht intensiver und fängt an heftig zu blinken.

Die „Bikesphere“ ist im Rahmen des Projekts „trendy drivers“ der Traditionsmarke entstanden. Das Ziel des Vorhabens: Autofahrer für die Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr zu sensibilisieren.




Trendy Drivers vuelve con BikeSphere

Copyright Michelin

6 Kommentare

  1. Finde ich eine gute Idee, vorallem weil man dann als Fahrradfahrer viel viel besser gesehen wird. Finde ich Nachts sehr vorteilhaft. Da passieren ja bekanntlich die meisten Unfälle!

  2. Lässt sich das auch auf einen Radius von 1,50m einstellen? Das ist nämlich der in Deutschland vorgeschriebene seitliche Mindestabstand, den Autofahrer beim Überholen von Fahrradfahrern einzuhalten haben. Auf den Fotos sind das ja gerade mal 50 cm. Diese anzuzeigen wäre ja eher kontraproduktiv.

    • Meiens Wissens beanspruchen Radfahren in Deutschland einen 1 m breiten Grundkorridor, da sie durch Lenkbewegungen das Gleichgewicht halten müssen. Dazu kommen 66 cm seitlicher Mindestseitenabstand, den Autos einhalten müssen, auf Fahrradstraßen 1,5 m. Ist aber alles graue Theorie, da die Autofahrer die Regelungen ohnehin ignorieren und die Polizei lieber bei Radfahrern, die Radwege falsch herum befahren, kassiert, als mal auf Fahrradstraßen (die oft Schulwege für Kinder sind) nach dem Rechten zu sehen …

  3. gute Idee – bringt aber nicht viel, wenn der geneigte Autofahrer beim Fahren nur aufs Handy sieht, um Instagram zu checken, während er dich umfährt. Ist auch leider Realität für uns Radfahrer..

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