Blacklane – der private Limousinenservice im Test

Verschiedenes News - 12. Jun. 2014 von Andreas // 6 Kommentare

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In den USA sind private Limousinenservices schon seit Längerem etabliert – für Geschäftsleute, wie auch für Privatkunden. Hier dagegen kommen sie nur langsam ins Rollen. Eines dieser in Deutschland operierenden Unternehmen ist Blacklane. Das Berliner Start-Up ist inzwischen auf der ganzen Welt aktiv, auch in Nordamerika. Ihre Wurzeln hat die Firma allerdings hier in Berlin. Und genau hier ist Blacklane in letzter Zeit häufiger in den Schlagzeilen. Hauptsächlich, weil sich die Taxiverbände durch den modernen Fahrdienst bedroht fühlen. Mal klingen die Vorwürfe nachvollziehbar, mal weniger. Doch das tut unter Anbetracht einer freien Marktwirtschaft eigentlich nichts zu Sache, denn Blacklane arbeitet regelkonform.

Man habe von Anfang an auf den Dialog mit den Behörden und nicht auf Konfrontation gesetzt, so einer der Gründer im Interview. Das ist vermutlich auch einer der Gründe, warum Blacklane so schnell wachsen konnte. Monatlich seien es etwa 20 Prozent, so der Gründer Dr. Jens Wohltorf weiter. In Deutschland fahren die schwarzen Limousinen von Blacklane mittlerweile in 15 Städten. In Berlin läuft gerade ein Pilotprojekt mit einer Smart Class. Hier kann man sich von einem Chauffeur in einem Smart von A nach B befördern lassen. Im Gegensatz zur Business Class oder First Class ist diese Art des Fahrgasttransports dann auch nicht mehr teurer als die Taxifahrt, sondern sogar billiger.

So funktioniert’s

Wer Blacklane mal ausprobieren möchte, der muss im Vorfeld buchen. Ein Fahrzeug auf der Straße anzuhalten, ist aus rein rechtlichen Gründen nicht möglich. Allerdings lässt sich die Buchung sehr bequem über die Smartphone-App oder hier auf der Unternehmensseite erledigen. Wie beim Buchen eines Zugtickets gibt man Start und Ziel mit Datum und Uhrzeit an. Anschließend wählt man seine Fahrzeugklasse und vereinbart den Blacklane Festpreis. Dieser kann sich hinterher nicht mehr ändern, auch wenn es Verzögerungen gibt. Ist die Fahrt gebucht, bekommt man eine Bestätigungs-SMS, wie auch kurz vor der Fahrt, wenn sich der Chauffeur auf den Weg macht.

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Für den Fall, dass es Ihrerseits zu Verspätungen kommt, ist in der SMS die Telefonnummer des Fahrers vermerkt. Während der Fahrt verhält sich der Fahrer gemäß der Blacklane-Benimmregeln stets vornehm zurückhaltend. Dazu gehören so selbstverständliche Dinge wie, dem Kunden kein Gespräch aufzuzwängen. Aber keine Sorge, wer auf einen Plausch aus ist, kommt auch mit Blacklane-Chauffeuren ins Gespräch. Damit Ihnen der Fahrer beim Tragen des Gepäcks hilft, müssen Sie sich mit ihm aber nicht gut stellen – auch das gehört zum ganz normalen Service bei Blacklane. Angesichts dessen ist der kleine Mehrpreis im Vergleich zum Taxi durchaus vertretbar.

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6 Kommentare [ Trackback | RSS 2.0 ]

  • Chriz sagt:

    Ich finde Blacklane super! Bin mit denen auch schon gefahren.

    Ich frage mich allerdings gerade bei diesen Artikel, wo denn der Test ist. Für mich liest der Artikel sich, als wenn man den Dienst vorstellt. Aber ein Test? Den kann ich nicht finden.

    • snygo sagt:

      Stimmt, das ist etwas ungünstig gewählt in der Überschrift. Wir haben uns im Moment erstmal mit dem Dienst auseinander gesetzt. Man liest ja doch einiges drüber. In den nächsten Tagen machen wir auch eine Testfahrt und Checken mal wie es läuft. Dann gibt es hier noch weitere Infos.

      CU
      Andreas

      • U. Kluge, sagt:

        Hallo. Auch ohne „Test“ ist der Artikel sehr informativ. Ich kannte Limousinenservices bislang nur als Hochzeitsattraktion o.ä. Erst in 2016 hab ich über diesen Streit um „uber“ (In HH verboten, oder?) mitbekommen, dass es sowas gibt. Diese „Anleitung“ hier im Blog ist doch ein schöner Grund, dass mal demnächst auszuprobieren. Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab den Artikel gerne gelesen.

  • Katrin sagt:

    …oder ist das sogar ne Anzeige? Ich werde nächste Woche Blacklane testen und bestimmt auf meinem Blog auch darüber berichten. Finde die Idee des Start-ups super.

  • Jannis78 sagt:

    Limousinenservice per App buchen, das hört sich doch vielversprechend und vor allem einfach an! Und wer sich wundert, warum eine Limousine mehr kostet, als ein Taxi, der ist sich wahrscheinlich nicht bewusst, dass zum Limousinenservice nicht nur Auto und Fahrer gehören, sondern eben noch ein paar Annehmlichkeiten mehr. Ich habe auch schon mal einen Limousinenservice in Basel in Anspruch genommen, aber das Angebot von Blacklane hört sich wirklich auch sehr verlockend an.

  • Thomas sagt:

    Hallo und vielen Dank für den Artikel.

    „Hier dagegen kommen sie nur langsam ins Rollen“. Langsam? Also seit den 80 Jahren ist der Chauffeurservice in Hamburg um nur ein Beispiel zu nennen sehr aktiv. Aber auch schon davor, gab es ja auch schon Vorstandsfahrer, nicht umsonst wurde auch hier in Deutschland Autos wie der Mercedes 600 oder der Rolls-Royce Phantom verkauft und auch bewegt.

    Was man hier vielleicht als Evolution verstehen kann ist ja nichts weiter, als dass sich ein Unternehmen gegründet hat und damals behauptet hat wir sind nun der günstige Limousinenservice. Dabei haben Sie dann die bestehenden Limousinenservice rauf und runter telefoniert, damit sie Firmen hatten, die die Aufträge auch ausführen konnten. In erster Linie war BLACKLANE ein Unternehmen, welches Fahrzeuge vermittelt, sprich egal wie günstig der Subunternehmer auch fährt, Provision für Blacklane gibt es immer. Um zu diesen Preisen fahren zu können, nutzen Unternehmen diesen Service, um Lücken in Ihren Auftragsbücher zu füllen.

    Meiner Meinung nach kann man so keinen professionellen und persönlichen Chauffeurservice bieten. Sprich nach meiner Meinung, sprechen wir hier von einem Fahrservice. Wie ich gehört habe – Hören sagen !!! – scheint sich das Unternehmen in erster Linie als Taxikonkurrent sehen.

    Was viele Subunternehmer hierbei übersehen ist, wenn ich meine Lücken immer weiter an solche Vermittlerportale vergebe, werde ich eines Tages nur noch solche Aufträge haben. Auf weitere Artikel freue ich mich.

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