Blacklane im KlonBlog Test

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Letztens kamen die Leute von Blacklane auf uns zu und haben uns gefragt, ob wir Blacklane einmal testen wollen. Da bei uns ein paar Veranstaltungen auf dem Plan standen, haben wir zugesagt. Warum nicht einmal gemütlich mit einer Limousine hinfahren? Klingt doch erstmal ganz cool.

Leider lief alles vollkommen anders ab als gedacht und unser Testergebnis war dementsprechend total unbefriedigend. An dieser Stelle sei betont, dass dieser Test weder bezahlt wurde, noch ein Sponsoring zustande kam. Blacklane sollte das Geld besser in die Weiterentwicklung hier in Deutschland stecken.

Kommen wir zum Ablauf. Über die Homepage oder mithilfe der Smartphone-App kann man ganz problemlos seine Fahrten buchen. Dazu wird einfach der Abholort ausgewählt, das gewünschte Ziel und Abholzeit sowie noch ein paar zusätzliche Informationen eingegeben. Ganz zum Schluss wählt man dann einen Fahrzeug-Typ aus. Schon ist die Buchung ausgeführt. Man erhält kurz danach eine Email mit der Bestätigung und kann die gebuchten Fahrten auch in der App einsehen. Anzumerken sei noch, dass man seine Fahrten bei Blacklane mind. 60 Minuten vor Abfahrt buchen muss. So viel zur Theorie.

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Der 1. Test:
An einem Freitag um 18:30 Uhr buchte ich eine Fahrt für 19:45 Uhr. Wir haben also etwas Vorlauf. Ich finde den Zeitraum von einer Stunde schon nicht besonders spontan. Aber ok, damit kann man noch gut leben. 19:45 Uhr stehe ich auf der Straße und warte mit Freunden auf unseren Chauffeur, der in einer S-Klasse oder ähnlichem Gefährt kommen sollte. Wir waren höchst gespannt. Gegen 20 Uhr war leider noch immer kein Wagen in Sicht. Also anrufen und fragen, was da los ist. Aber woher die Nummer nehmen? Sowohl in der App als auch in der Mail findet man keine Service-Nummer oder ähnliches. Also habe ich mit viel Mühe über Google eine Hotline rausgesucht.

Nach ca. 10 Minuten in der Warteschleife wurde mir gesagt, dass im Moment kein Fahrzeug frei ist. Dies wurde mir auch gegen 19:20 Uhr per Mail mitgeteilt – also etwa 50 Minuten nach der Buchung. Warum wird man nicht einfach per SMS informiert? Leider gab es von der Hotline auch keinen Lösungsvorschlag. Man hätte uns ja einfach ein Taxi schicken können. Sollte ja in Berlin kein Problem sein. So mussten wir doch aufs eigene Auto umsteigen.


Der 2. Test:
Vielleicht war der erste Test ja etwas spontan für einen Freitag in Berlin. Also sind wir entspannter und buchen mit einem Vorlauf von ca. 24 Stunden. Unsere zweite Fahrt wurde an einem Freitag gegen 18 Uhr für 19 Uhr am nächsten Tag gebucht. Wieder in Berlin, wieder eine S-Klasse oder ähnlich. Die Bestätigungsmail kam zügig. Allerdings auch eine Stornierung der Fahrt – nämlich ca. 6 Stunden vor unserer gebuchten Fahrt. Schade!

Unser Fazit: Die Idee ist gut, die Umsetzung sehr enttäuschend. Das waren jetzt nur Tests. Aber was, wenn man z.B. eine wichtige Fahrt zum Flughafen bucht?

Mal sehen, wie sich Uber so in Berlin macht. Wir sind jetzt neugierig geworden und werden diesen Dienst auch einmal testen.

Foto im Teaser Copyright by Shutterstock // StockLite
Screenshot Homepage Blacklane

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