12 Kommentare

  1. „ … ebenso wie die weißen und blauen Farben des Heimatlandes Bayern.“ Das hat mit Bayern nichts zu tun. Das Logo bildet einen rotierenden Propeller ab – die Bayerischen Motorenwerke bauten anfangs Flugzeugmotoren.

  2. Die Historie der BMW-Logos zeigt eigentlich sehr schön, dass das sogenannte “Flat Design” eher der überwiegende Standard in der Entwicklung des Grafik Designs/Corporate Designs ist. Das 3D-Design stellt eher eine “modische” Ausnahme dar, denke ich. Man denke an Logos z.B. von Otl Aicher und vielen anderen, die nie auf die Idee gekommen wären, die 2D-Beschaffenheit, die ein Logo aufgrund der Medien notwendigerweise überwiegend hat (z.B. auf Papier) zu negieren und 3D zu “faken”.

  3. Das BMW dem allgemeinen Trend der flachen Logogestaltung folgen wird, war zu erwarten. Wie sie es umgesetzt haben überrascht mich jetzt auch nicht wirklich und ist als Lösungsansatz nachvollziehbar aber doch auch irgendwie halbherzig. Die radikalste Veränderung der letzten 100 Jahre stimmt einfach nicht, da die Veränderung, die 1953 vorgenommen wurde deutlich größer war. Moderner, leichter, transparenter – ja. Aber gleichzeitig weniger prägnant, weniger sichtbar und in digitalen sowie in analogen Anwendungen mit deutlichen Schwächen. Das blau-weiße Signet mit dem schwarzen Ring besaß schon immer eine Einfachheit und eine Eigenständigkeit mit hoher Strahlkraft. Hätte man sich darauf besonnen und gleichzeitig den Schriftzug BMW vom Bildzeichen gelöst, wäre eine wirklich moderne, flexible und zukunftsweisende Umsetzung möglich gewesen.

  4. Die neue Logodarstellung, die hier skizziert wird, trifft leider nicht so ganz den wahren Kern. Schaut man sich die Darstellung auf der Website (auf weiß) an sieht man schnell, dass die wohl viel häufigere Corporate-Anwendung mit dunkelgrauem Ring statt weißem auskommen muss und dazu noch einen weiteren grauen ‘Support-Ring’ um den inneren Teil des Logos benötigt – keine schöne Lösung!

  5. Das mit dem Schwerpunkt war mir auch gleich aufgefallen. Außerdem ist der äußere Ring zu stark, die Strichstärke der Buchstaben geringer und dadurch werden den drei Schriftzeichen regelrecht eingequetscht. Ein dünnerer Ring würde insgesamt wesentlich „leichter“ wirken. Im Vergleich zu 1997 und der Breite der silbernen Außenkante gut zu erkennen, denkt man sich die Schwarze Füllung weg. Aber das ist vermutlich der Umsetzung so eines Emblems (auf dem Fahrzeug) geschuldet, wo es übrigens dann wieder zu einem 3D-Emblem wird und zudem noch äußerst schlecht zu pflegen / reinigen ist.

  6. Also auf dem Auto find ichs völlig okay. Ob das Auto nun weiß, silber oder blau ist, je nachdem “verschwinden” eben die gleichfarbigen Teile des Logos. Glaube nicht, dass es in Serie für verschiedene Wagenfarben auch verschiedene Logos geben wird. Finde es eher schwierig in der Umsetzung, da nun nicht nur mehr ein Emblem aufgeklebt wird, sondern fünf Einzelteile. Ein großer Spaß für alle Tuner, die bald damit anfangen dürften, die Buchstaben abzufriemeln, um nur noch den Ring oder das weiß-blaue Innenteil zu haben. Oder sich mit anderen Buchstaben ihren Namen einkleben… ;-)

    Soweit zum Auto. Bei der Darstellung in div. Medien habe auch ich etwas meine Zweifel. Schrecklich finde ich die Variante, in der der (eigendlich transparente) äußere Ring kupfer-/chromfarben hinterlegt ist. Auf dem Untergrund mit blauen Schattierungen wirkt es ebenfalls sehr schlecht. Hier könnte ich mir besser eine Art gleichbleibende Hintergrundfläche vorstellen (schwarz oder eine andere Akzentfarbe zu BMW passend).

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