#BreakFreeFromPlastic – Greenpeace fordert mit einer Serie neuer Plakate das Ende der Einweg-Plastikprodukte

Diese armen Tiere bekommen keine Luft mehr und müssen elendig verenden. Warum? Weil in ihren Hälsen, Mäulern und Schnäbeln überdimensioniere Kunststoff-Strohhalme stecken. Bereits geringe Mengen Kunststoff reichen aus, um ein Tier zu töten. Schildkröten und Wasservögel sind da besonders anfällig.

Über 5 Billionen Kunststoff-Partikeln schwimmen bereits auf der Oberfläche und in den Tiefen der Weltmeere, und mit jedem Jahr werden es immer mehr. Dabei landen die Einwegprodukte wie Strohhalme oder Becher besonders oft nicht in einer Mülltonne, sondern daneben. Um früher oder später als eine gigantische Müllinsel irgendwo zum Beispiel in der Karibik zu schwimmen oder als Mikroplastik im Magen von Meerestieren zu landen.

Übrigens gelangen die Kunststoffe durch den Verzehr von Fisch oder Meeresfrüchten auch in unseren Organismus. Mit weitreichenden, gefährlichen und bis heute noch nicht genau erforschten Folgen.

Ob ein radikaler und umfassender Verzicht auf Kunststoffe realistisch ist, wage ich zu bezweifeln. Das ist auch nicht das Ziel der aktuellen Greenpeace -Kampagne. Aber dieses gesamte Einwegplastik ist wirklich furchtbar und gehört aus meiner Sicht abgeschafft. Und nicht vergessen – ab in die Mülltonne mit dem Zeug! „Refuse, Reduce, Reuse, Repurpose, Recycle!“ fordert der „Grüne Frieden“ und hat sicherlich Recht damit.


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