Britische Forscher lassen eine GoPro in ein 900 Meter tiefes Loch hinab

Immer wieder werden richtig tiefe Löcher in die Erde gebohrt. Ganze 900 Meter nach unten reicht ein Loch, das die Mitglieder des Polarforschungsprogramms British Antarctic Survey (BAS) im Jahr 2017 in den Ruthford Ice Stream gebohrt haben. Das Besondere daran: Dank einer GoPro-Kamera, die an einem extrem langen Seil hängt, können wir hautnah miterleben, wie es hinab ins ewige Eis geht.

Rund eine Minute dauert die Abfahrt durch das enge Loch, bei der die Kamera komplett von weißen Massen umschlossen ist. Zum Schluss taucht sie in einen kleinen unterirdischen See ein, bevor sie das Ende des Lochs erreicht. Das Ziel der Bohrung war es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie schnell das Eis schmilzt und wie fest die verschiedenen Eisschichten sind. Erst kürzlich hat das BAS wieder ein Loch gebohrt, das sogar mehr als zwei Kilometer tief ist.

(via) Copyright BAS

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein