Bundestagswahl 2017: WahlSwiper-App als Wahl-O-Mat im Tinderstil


Am 24. September heißt es: Kreuzchen setzen. Doch bei welcher Partei? Wer jetzt noch unschlüssig ist, nutzt ganz einfach den WahlSwiper als Entscheidungshilfe. Die App der Berliner Werbeagentur Movact setzt bewusst auf die spielerische Einfachheit, die viele bereits von einer anderen App – Tinder – kennen. Wie der Name verspricht, wird beim WahlSwiper, genau wie bei Tinder, nach links und rechts gewischt, um jedoch anstatt des Traumpartners die passende Partei für die eigenen Ansichten zu finden.

Von bedingungslosem Grundeinkommen über Migration bis hin zu Verkehr kannst Du Dich im Handumdrehen thematisch positionieren. Doch im Gegensatz zur Online-Dating-App geht es beim WahlSwiper nicht oberflächlich zu. „Hot or not“ wird nicht nach dem Äußeren beurteilt, sondern getreu dem Motto: „Don’t judge a book by its cover“, stellt die App 30 Fragen, die durch Wischen mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten sind (einzelne Fragen lassen sich im Zweifelsfall auch überspringen).

Abschließend wählst Du aus 23 Parteien, welche in die Auswertung eingebunden werden sollen und schon spuckt der Wahl-O-Mat im Tinder-Stil Dein Parteien-Top-Match aus. Für alle, bei denen es nicht auf Anhieb gefunkt hat, gibt es auch diesmal wieder den regulären Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung oder die traditionelle Alternative: Wahlprogramme studieren.

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