Busted – wenn Bürger & Bürgerinnen Wahlplakate pimpen

Aktuell buhlen die Parteien EU-weit um die Gunst der Wähler und Wählerinnen, auf dass sie doch bitte ihre Stimme hergeben und für die nächsten fünf Jahre in der Wahlurne begraben mögen. Stichtag für die Europawahl ist der 26. Mai. Nicht jeder macht sein Kreuz jedoch stillschweigend in der Wahlkabine. Frei nach dem Motto „Bis wir die Leute nach Brüssel schicken, müssen wir den Repräsentanten und Repräsentantinnen noch unseren Standpunkt klarmachen“, wird aufgeschrien.

Auf legalem Weg geht das zum Beispiel postalisch, etwas weniger altbacken mit der E-Mail oder sogar per Tweet. Auf illegalem Weg kommt Guerilla-Marketing zum Einsatz. Verboten kreativ machen sich so einige Menschen Luft und bringen den eigenen Unmut direkt auf Wahlplakaten zum Ausdruck.

Die Wahlwerbung für Axel Voss, der maßgeblich für die Urheberrechtsreform verantwortlich ist, hat kurzerhand jemand gehijacked und auf der Herrentoilette installiert. Doch auch das Satire-Kollektiv, Die Partei, positioniert sich mit Negative Campaigning am liebsten direkt neben der Konkurrenz. Wahlwerbung-Busting findet zudem im Netz statt. Sind dir auch schon veränderte, ergänzte oder völlig deplatzierte Wahlplakate untergekommen?

(via) Copyright liegt bei den Parteien und den Adbustern I Teaser Screenshot Facebook

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein