Chilenischer Street Artist legt in seinen Murals die Spätfolgen der Konquista offen

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Nach einer ganzen Weile auf Achse ist Street Artist INTI nach Lateinamerika zurückgekehrt und hat gleich vier Wandgemälde über den Kontinent verteilt. Allesamt drehen sich um widerstrebende Kräfte, die parallel in Ländern wie Chile, Kolumbien, Brasilien und Mexiko wirken und durchaus als Nachwehen der Konquista zu verstehen sind. Es geht um Ressourcenraubbau, die Rolle der Kirche und unterschiedliche Kulturen, die über die Jahrhunderte zu einem eigentümlichen Hybrid zusammengewachsen sind.

INTI bezieht bereits mit dem Künstlernamen Position und bedient sich hier beim Vokabular der Quechua, wo „inti“ „Sonne“ bedeutet. Bei den Inka bezeichnet „Inti“ den Sonnengott. INTI stammt aus der chilenischen Stadt Valparaíso. Heute ist er weit über die Grenzen Lateinamerikas hinaus bekannt und hat unter anderem Wände in Spanien, Deutschland, Norwegen und der Türkei bemalt.

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(via) Copyright INTI

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