„Connections“ zwischen Natur und Technik durch Nadel und Faden


Ein Regentropfen, ein Grashalm, eine Butterblume unter vielen. Es sind diese kleinen Boten der Natur, die wir nur allzu oft übersehen. Erst im Großen werden sie als Pfütze, Fluss und Meer oder Blumenwiese eindrucksvoll sichtbar. Susanna Bauer hingegen wendet sich bewusst den schönen „Kleinigkeiten“ des Lebens zu. Aus Dingen, die sie in der Natur findet – allem voran aus getrockneten Blättern – fertigt sie ihre Kunst. Statt die Natur zu imitieren, will sie etwas Sinnvolles addieren. In der zarten Verfremdung hebt sie durch ihre filigranen Häkelarbeiten das Wunder der Natur gekonnt hervor. Ihre Kunstwerke sind mutig. Wer würde schon ein einzelnes Blatt als Grundlage für eine Skulptur nehmen? Und sie verlangen höchstes Fingerspitzengefühl. Man möge einmal versuchen, den Rand eines Blattes zu umhäkeln, ohne es zu zerbrechen! Die zart geknüpfte Bande zwischen Natur und Technik – „Connections“ – kannst Du noch bis 10. Juni in Le Salon Vert in Genf bewundern.











(via)

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