Das Abendkleid aus dem 3D-Drucker

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In letzter Zeit überschlagen sich die News zum Thema 3D-Drucken ja förmlich. Obwohl wir in dem Bereich noch ziemlich am Anfang stehen, ist schon allerhand möglich. Das zeigte zuletzt Dita Von Teese mit ihren anmutenden, schwarzen Abendkleid.

Figurbetont und sexy. So zeigt sich die bekannte Burlesque-Künstlerin gerne mal. Dieses Outfit ist ihr wieder mal wie auf den Leib geschrieben bzw. gedruckt worden. Dita ist ja auch kein typischer Leggins Fan. Sie zeigt viel Haut im Kleid und dieses wirkt auf den ersten Blick fast ein wenig metallisch.

Klar, dass sich viele Journalisten auf sie stürzten, um das beste Bild zu erhaschen. Aber nicht wegen ihres großzügigen Ausschnitts oder ihrer anmutenden Figur. Es ging diesmal wohl wirklich nur ums Kleid. Das ist nämlich so etwas wie eine kleine Sensation und stammt nicht aus der Kollektion eines Designers, sondern direkt aus dem Computer.

Michael Schmidt und Francis Bitonti haben es entworfen. Dabei orientierten sie sich an der Grundlage der Fibonacci-Folge (ihr wißt schon: unendliche Folge von Zahlen, bei denen sich die jeweils folgende Zahl durch Addition ihrer beiden vorherigen Zahlen ergibt). Danach wurde eine gewöhnliche 3D-Grafik am Computer erstellt, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitet war.

Die fertige Datei wurde später beim 3D-Druckspezialisten Shapeways gedruckt. Das Kleid selbst besteht aus Nylon und ist mit 12.000 Swarovski-Kristallen bestückt. Insgesamt besteht das edle Teil aus 17 Einzelstücken. Schon irgendwie unglaublich, wohin sich unsere Technik entwickelt…

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(via)

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