Das Kew House in London: Ein stählernes Gebäude im alten Stall

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Es ist immer schön, wenn in die Jahre gekommene Gebäude nicht abgerissen werden, um neuen Wohnraum zu schaffen, sondern in moderne Behausungen eingebunden werden. Das Londoner Architektenbüro Piercy & Company hat genau das mit einem alten Stall gemacht. In der Nähe von Kew Gardens, einer riesigen Parkanlage im Südwesten der englischen Hauptstadt, haben sie die steinerne Fassade des Nutzgebäudes erhalten, hinein aber ein Wohnhaus gebaut. Das ist verkleidet mit verwittertem Stahl, um einen interessanten Gegensatz zu bilden.

Gute Ideen hatten die Architekten auch mit der Beleuchtung des Innenraums, haben sie die Stahlfassade des „Kew House“ doch an manchen Stellen einfach perforiert statt Fenster einzubauen. Die beiden dreistöckigen Gebäudeteile sind durch ein verglastes Treppenhaus miteinander verbunden, das von der Straße aus sichtbar ist und gleichzeitig den Hinterhof unzugänglich macht. Der ist wiederum von der alten Mauer des Stalls umgrenzt.










Photography is by Jack Hobhouse (via &via)

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