Das Künstlerkollektiv Luzinterruptus baut ein Labyrinth aus Müll

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Dass wir alle unheimlich viel Müll produzieren, ist hinlänglich bekannt. Einen weiteren Versuch, die großen Mengen begreifbar zu machen, hat jetzt das spanische Künstlerkollektiv Luzinterruptus unternommen. Die Gruppe hat auf dem Street Art Festival im polnischen Katowice ein 7 mal 5 Meter großes Labyrinth aus Müll geschaffen. Es bestand aus mehr als 6.000 leeren Wasserflaschen, die in Plastiktüten an ein Gerüst gehängt wurden.

Die Flaschen holten sich die Künstler von einer in der Nähe befindlichen Fabrik ab, wo sie wegen mangelnder Qualität aussortiert wurden. Die Arbeit am Labyrinth hat vier Tage gedauert, nach zwei Wochen Ausstellungszeit wurde es schließlich ordnungsgemäß recycelt. Luzinterruptus besteht aus zwei anonymen Personen, die aus Madrid stammen und in den Bereichen bildende Kunst und Fotografie tätig sind. Seit Ende 2008 sorgen sie mit ihren Aktionen dafür, dass ihre Mitmenschen ihr Augenmerk auf die Probleme unserer Zeit lenken.











(via)

1 Kommentar

  1. Ich finde die Idee dahinter sehr gut! Wir produzieren eigentlich viel zu viel Müll … obwohl die recyclebaren Flaschen ja immer noch besser sind als die ganzen Einweg-Behältnisse. Auch über die Verwendung von Tragetauschen beim Einkauf sollte man nachdenken – das stand ja auch erst kürzlich in allen Medien zur Diskussion…

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