Das Kulturzentrum von Aserbaidschan, gebaut von Zaha Hadid

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Jeder Architekt strebt danach, Bauwerke zu entwerfen, die sich abheben, die in aller Munde sind, die eine klare Botschaft vermitteln. Alles das hat die britische Architektin Zaha Hadid geschafft, als sie das Heydar Aliyev Cultural Centre in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku designt hat. Nicht nur setzt das wellenförmige Gebäude Akzente in der von eckigen Hochhäusern dominierten Stadt. Es symbolisiert noch dazu die Aufbruchsstimmung, die im vorderasiatischen Staat herrscht

Im Kulturzentrum sind unter anderem das Nationalmuseum, eine Bibliothek und diverse Konzertsäle untergebracht. Das Haus bildet zusammen mit dem Vorplatz eine fließende Einheit. Zaha Hadid Architects gewann mit dem Entwurf im Jahr 2007 die Ausschreibung, bis 2012 wurde am über 100.000 Quadratmeter großen Gebäude gearbeitet. Hadid ist eine Ausnahmeerscheinung in der eigentlich von Männern dominierten Architektenszene. Im Jahr 2004 gewann sie als erste Frau überhaupt den Pritzker-Preis, der als Nobelpreis der Architektur gilt.












































Photos Copyright by hufton + crow / iwan baan (via & via)

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