Das QL House ist der Inbegriff von modernem Design und Luxus


In der brütenden Hitze der Algarve, unweit der wilden Brandung der portugiesischen Steilküsten, steht der Inbegriff von modernem Design und Luxus: das QL House. Das architektonische Glanzstück von Visioarq Arquitectos bietet seinen Bewohnern in Faro faszinierende Ausblicke auf die lokalen Golfplätze, benachbarte Residenzen und natürlich das Meer.

Menschengemachtes und Natur, Licht und Dunkel, Form und Funktion, Opulentes und Schlichtes harmonieren in diesem Gebäude perfekt miteinander. In der Gegenüberstellung von Gemeinschafts- und Rückzugsräumen entstehen schattenspendende Areale, die im Sommer für ein kühles Klima sorgen. Die Terrasse geht fließend in den Pool über und bietet somit stets die Wahl zwischen Sonnen- oder Wasserbad. Das ideale Feriendomizil überzeugt mit einer luxuriösen Ausstattung und formvollendetem Design.






Copyright by Visioarq Arquitectos (via)

11 Kommentare

  1. quadratisch, praktisch, gut, die 5.824 – an diesen kalten, unorganischen designobjekten hat man sich doch schon seit geraumer zeit sattgesehen. gewohnt, gekocht, geliebt und wohlgefühlt wurde in diesen angeberhütten eh nie, da muss ja alles seine ordnung haben.
    und klar: das pc-konforme pr-geplapper passt perfekt dazu …
    hoffe diese klickstarke und kostenlose promotion für architekt und ferienhaus (steht es zufällig zum verkauf/vermietung?) hat sich wenigstens für den autor gelohnt.

    • überhaupt nicht! leider.
      mir gefällt das objekt nämlich ausgesprochen gut und ich stehe auf solche immobilien. guck dich gern einmal hier auf der seite um.

      hat man sich an bauhaus satt gesehen? finde ich eigentlich nicht. aber ist ja alles ansichtssache. meiner meinung nach, wird es eher mehr.

  2. Ich kann landinsicht nur absolut zustimmen. Deshalb mein Synonym ;-) Der Mist beginnt meistens schon in der Schule, wenn die Kinder das erste Mal mit dem Geodreieck arbeiten oder auf Rechenkästchenpapier zeichnen. Die scheinbare Perfektion des geraden Striches übt dann einen übermächtigen Reiz aus. Und es bleibt dann dabei. Ja ,in diesen Kältebunkern wohnt kein Leben. das ist Katalogutopie par excellence. Ich hatte auch gedacht, dass wir diesen Pseudo „Ich habe Bauhaus nicht verstanden“ Blödsinn hinter uns haben. Weit gefehl!t

    Als ich vor vielen Jahren Antoni Gaudí zum ersten Mal sah, war es wie eine Offenbarung. Da ist jeder Kamin schöner als diese Protzkiste.

  3. Toll ! Da schreiben zwei Experten …
    Es ist eine Sache zu sagen: „dies und das gefällt mir nicht, ich hätte es gerne so und so“.
    Eine andere Sache ist es, allgemein heraus zu blasen: „das ist Mist“ – die Voraussetzung dafür wäre nämlich, dass man von der Sache etwas versteht.
    Bei Gebäuden ist es häufig so, dass jeder, der weiß was ein Dach oder eine Haustür ist, meint Bescheid zu wissen.
    Nur ein Beispiel für andere Ansichten mit den Stichworten Gotik, Barock, Jugendstil. Diese drei kennen praktisch alle, sogar die beiden Schreiberlinge hier.
    Das macht deutlich, dass sich die Menschen schon immer nach Neuem gestreckt hatten – auch, wie in den Beispielen, aus weltanschaulichen Gründen bzw. aus Gründen technischer Machbarkeit.
    Ich z.B. verachte den Barock aus gestalterischen Gründen (die Handwerkskunst erkenne ich an) und liebe nackten Beton. Und? Macht mich das zum Trottel?!
    Liebe Leute, wohnt, wie ihr wollt. Aber bitte verschont die Umwelt mit keine-Ahnung-Kommentaren und dem eigenen Geschmacks-Terror.
    Ach ja … ich bin übrigens Architekt ;-)

      • @RitterSport
        ein Designer der sich als Experte sieht ist schon das eine, dann aber nicht offen für kreative Architektur zu sein, das andere. Sagt doch eigentlich schon alles über dich und deine Experten-Kunst!

  4. Nach den wüsten Stellungnahmen und Schimpfereien der bisherigen Kommentatoren, wäre es eigentlich nur legitim gewesen, sich nicht mehr zu äußern und sie sich ihren Aggressionen selbst zu überlassen. Aber es sind dann doch ein paar Begriffe gefallen, die ich so nicht allein stehen lassen möchte.
    Vorweg ich bin Industrial Designer, fühle mich daher durchaus auch qualifiziert, dreidimensionale Gestaltung beurteilen zu können.
    – nur weil diese Architektur ein Flachdach hat, hat sie noch lange nichts mit Bauhaus zu tun. Wer einmal ein echtes Bauhaus-Haus gesehen und auch betreten hat, hat zumindest spüren können, dass die Ideen sehr minimalistisch zweckorientiert waren und die meisten Bauhaus-Architekten es va verstanden mit verhältnismäßig wenig Material echte Raum-Qualitäten zu erzeugen.
    – Geschmackssache … ist so eine Sache oder „über Geschmack lässt sich streiten“. Eben nur bedingt! Das haben schon genügend Philosophen und Soziologen widerlegt. Und zu sagen, „mir gefällt s halt“, bzw „ist halt mal was anderes“, halte ich für eindimensional und reicht nicht aus als qualifizierte Vertretung eines Standpunkts. Dann noch eher: „… ich werd mir das nie leisten können, deshalb bewundere ich die Dekadenz solcher Bauten“. Gestalterische Qualität ist zwar zu finden und zu sehen, aber wird nahezu durch Protzigkeit und technische Spielereien erschlagen – sehr schade. Und …
    – kreative Architektur … was ist das denn? Architektur ist per se kreativ und kreiiert idR Gebäude auf unserer Erde … und ‚Mehr‘ ist oftmals am Ende eben nicht mehr, sondern oft ist am Ende gerade weniger mehr, macht allerdings oft trotzdem mehr Arbeit … und ist oft nicht plakative – „hoppla, hier komm‘ ich“-Gestaltung, sondern eher etwas für die Sinne!
    Klar, jeder hat seine eigenen Gefühle und soll diese auch haben, allerdings gibt es definitiv Grenzen, spätestens dann, wenn Gefühle anderer maßgeblich verletzt werden. Ein Grundproblem spielt da definitiv die auch schon angesprochene
    -Schulbildung: Ich würde nicht sagen, dass Geodreieck und Kästchenraster alle Kinder versaut, ich würde eher sagen, dass die Schule es versäumt, einen qualifizierten Umgang mit diesen Werkzeugen zu vermitteln. Und der Umkehrschluss, Gaudi-Organik oder Colani-Flutschdesign seien automatisch die bessere Gestaltung, ist mindestens genauso Unfug. Nein, zur Basis-Bildung , deren Vermittlung ja das Schulwesen für sich reklamiert, gehört definitiv die Vermittlung von Kompetenzen … auch Beurteilungskompetenz – es muss nicht gleich jeder Architekt oder Designer werden. Es wird endlich Zeit, dass die Kultusministerien das begreifen und entsprechend handeln – und das wird sicher nicht durch ‚immer noch weniger Kunstunterricht‘ in den Schulen erreicht!!

  5. Nur mal zu den Fakten: Faro liegt an der Algarve – soweit so richtig, aber dort ist keine brandungsreichen Steilküste, sondern eine Lagunen- und Dünenküste.
    Die vielen noblen Villengegenden mit ihren 1000 Golfplätzen sind auch wo anders, nicht bei Faro. Dieses protzige Haus fügt sich in jede sterile Golfplatzlandschaft toll ein, aber nicht in die Algarve, wo es sensationelle Ferienvillen gibt, die wirklich zur Landschaft passen.

  6. Ich finde das Haus toll.
    Das einzige, was mich daran stört, sind die unpraktischen horzontalen Klappläden. Voluminös, verdecken selbst geöffnet noch Teile der Fenster und mit normalen Jalousien könnte man den Bereich vor den Fenstern sogar betreten und als Terrasse nutzen.

    Ich würde gern in so etwas wohnen – man kann es sich ja dennoch gemütlich-schick einrichten.

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